Gewerkschaft Ufo will mit Reform Streit hinter sich lassen

Die Mitglieder der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation Ufo haben in ihrer Mitgliederversammlung am Donnerstag (11. Februar) Satzungsreformen beschlossen. Diese sollen als Auftakt für eine große Erneuerung der Satzung durch eine Grundsatzkommission dienen, die für eine zukunftsgerichtete interne Struktur der Kabinen-Gewerkschaft sorgen soll.

«Wir freuen uns, dass unsere Mitglieder den Empfehlungen unserer Grundsatzkommission gefolgt sind und mit der nötigen Mehrheit den ersten Satzungsänderungen zugestimmt haben», so Ufo-Vorsitzende Anja Bronstert. «Nach den internen Streitigkeiten des vergangenen Jahres, sehen wir darin den richtigen Schritt für eine verbesserte Struktur und Arbeitsweise der Organisation, so dass künftig solche Konflikte schneller und besser gelöst werden können.»

«Auch die nun beschlossenen Änderungen zur Wahlordnung mit dem entscheidenden Punkt, künftig den Vorstand wieder nach Persönlichkeits- statt Teamwahl zu ermitteln, helfen dabei, die nun angekündigte Vorstandsneuwahl zügig einzuleiten», sagt der stellvertretende Vorsitzende Wolfgang Heriban. «Wir gehen davon aus, dass Ufo im Frühjahr dieses Jahres bereits einen neuen siebenköpfigen Vorstand hat.»

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