Diamond Katana: Das Flugzeug wird modernisiert.

DA20iDiamond Aircraft bringt die Produktion der Katana zurück nach Österreich

Nach mehr als zehn Jahren Pause kehrt die Katana heim: Diamond Aircraft nimmt die Produktion des zweisitzigen Leichtflugzeugs wieder in Wiener Neustadt auf. Es wird deutlich modernisiert.

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Es ist die Rückkehr eines Klassikers: Nach mehr als einem Jahrzehnt Pause nimmt Diamond Aircraft die Produktion der Katana wieder in Österreich auf. Das zweisitzige Leichtflugzeug, das seit den 1990er-Jahren abhebt, soll in einer modernisierten Version mit Rotax-Motor (Rotax 912 iSc3 Sport) und digitalem Glascockpit von Garmin neu durchstarten.

Das G500-TXi-Glascockpit ersetzt dabei die herkömmlichen analogen Anzeigen durch zwei große Farbbildschirme, die alle wichtigen Flugdaten bündeln. Es bietet 3D-Sichtdarstellung (Synthetic Vision), Terrain- und Verkehrswarnungen sowie Touchscreen-Bedienung – Funktionen, die bisher vor allem größeren Geschäftsflugzeugen vorbehalten waren.

Diamond Katana vom Segelflug inspiriert

Mit der DA20i Katana reagiere man auf wachsende Nachfrage von Flugschulen, Vereinen und Privatpiloten, erklärt der österreichische Flugzeugbauer. Die Katana habe «immer einen besonderen Platz in den Herzen von Pilotinnen und Piloten und Fluglehrpersonen eingenommen», so Jane Wang, Vertriebschefin bei Diamond Aircraft Austria. Jetzt sei sie bereit, eine neue Generation zu inspirieren.

Die Katana ist anders als andere Trainings- und Schulungsflugzeuge. Statt auf Metall setzt sie auf ein komplett aus Verbundwerkstoffen gefertigtes Leichtbaukonzept - ein Erbe aus Diamonds Wurzeln im Segelflugzeugbau. Das soll für geringere Wartungskosten, hohe Effizienz und ein Flugverhalten sorgen, das eher an einen Motorsegler erinnert.

Diamond baut Katana DA20-C1 weiter in Kanada

Ihr T-Leitwerk und die schlanken Flügel verleihen der Katana gute Gleit- und Steuerungseigenschaften. Das große, einteilige Plexiglasdach sorgt für Rundumsicht, was gerade in der Ausbildung ein Vorteil ist. Die Katana gilt als leicht zu fliegen, zugleich präzise und direkt in der Steuerung.

Während Diamond in Kanada weiterhin die Variante DA20-C1 baut, kehrt die Fertigung der Rotax-betriebenen Katana nun nach Europa zurück. Für das Unternehmen ist das mehr als eine Produktionsentscheidung. Es ist auch eine Rückkehr zu den eigenen Wurzeln. Denn mit der Neuauflage der Katana bringt Diamond eines seiner ikonischsten Modelle zurück dorthin, wo alles begann: nach Wien.

Auch in China ist Diamond Aircraft aktiv

Am Standort Wiener Neustadt produziert Diamond Aircraft bereits heute einen Großteil seiner Modellpalette. In den Werkshallen südlich von Wien entstehen die einmotorige DA40 NG, die zweimotorige DA42-VI Twin Star sowie das Flaggschiff DA62. Neben der Endmontage befinden sich dort auch Entwicklung, Schulung und Wartung für die europäischen Kunden. Mit der Rückkehr der Katana erweitert Diamond also sein bestehendes Produktionsspektrum am traditionsreichen Standort – und knüpft an die eigenen Anfänge in Österreich an.

Neben dem Stammwerk in Wiener Neustadt fertigt Diamond Aircraft auch an zwei weiteren Standorten. Im kanadischen London (Ontario) entstehen vor allem Maschinen für den nordamerikanischen Markt, darunter die DA20-C1 und Varianten der DA40. In Luoyang in der chinesischen Provinz Henan betreibt der Hersteller zudem eine Produktionslinie für die Modelle DA40 und DA42, um die Nachfrage in Asien direkt zu bedienen.

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