Alle fünf Beluga ST auf einem Foto: Offiziell heißt das Modell A300-600 ST.

Riesenfrachter von AirbusZukunft der alten Belugas entscheidet sich bis im Sommer

Eigentlich wollte Airbus schon 2020 die ersten Beluga ST verkaufen oder vermieten. Trotz guter Marktlage zieht die Entscheidung sich hin. Bis Mitte des Jahres soll sie fallen.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Ein Wal mehr: Im April 2019 verkündete Airbus, nicht nur fünf Beluga XL zu bauen, sondern sogar sechs der riesigen Frachter mit Wal-Bemalung. Zugleich äußerte sich der Flugzeugbauer dazu, was mit den fünf Exemplaren des Vorgängermodells Beluga ST geschieht, die nach und nach von den neuen Beluga XL abgelöst werden sollen.

Philippe Sabo, Chef von Airbus Transport International, welche die Belugas betreibt, sagte, man prüfe verschiedene Optionen für die Beluga ST. «Wir wissen, dass es einen Bedarf für Supertransporter gibt», so Sabo damals. Eine andere Option sei es, die Maschinen selbst zu betreiben und für Spezialtransporte zu vermieten. Bisher hat Airbus die Flieger nur für den Transport eigener Flugzeugteile zwischen seinen Werken genutzt.

Drei Beluga XL sind schon in der Luft

Mittlerweile sind drei Beluga XL unterwegs. Die beiden Flieger mit den Kennzeichen F-GXLH und F-GXLI und den Lackierungen XL2 und XL3 befinden sich im normalen Betrieb. Der erste gebaute Beluga XL mit der Kennung F-GXLG ist weiter als Testflieger im Einsatz. Dennoch hat Airbus sich noch von keinem Beluga ST getrennt oder ihn umfunktioniert.

2019 hatte der Hersteller noch in Aussicht gestellt, schon 2020 die ersten der älteren Superfrachter zu verkaufen oder zu vermieten, wenn die Beluga XL den Betrieb aufnehmen. Aktuell sind aber vier der Beluga ST weiterhin für Airbus im Einsatz und einer, mit dem Kennzeichen F-GSTB, ist schon seit Oktober 2020 nicht mehr geflogen.

Gemischte Flotte bis Mitte 2023

Obwohl der Frachtraum der Belugas im Gegensatz zu anderen Cargojets keine Druckkabine ist, scheint die Lage eigentlich gut zu sein, um Kunden für große Frachter zu finden. Cargokapazität ist weltweit sehr gefragt. Und Airbus' eigene Produktion ist in der Corona-Krise nicht hoch, sodass es leicht fallen dürfte, auf einen oder zwei Beluga ST zu verzichten.

Airbus erklärt gegenüber aeroTELEGRAPH, dass die sechs Beluga XL unverändert die fünf Beluga ST ersetzen würden. Airbus Transport International werde «eine gemischte ST/XL-Flotte betreiben, bis Mitte 2023 die übrigen Beluga XL in Betrieb sind.» Die ST werde man nach und nach ablösen.

Beluga-ST-Entscheidung bis Mitte 2021

Airbus hadert noch mit der Zukunft der Beluga ST, oder lässt sich zumindest noch nicht in die Karten gucken. «Die künftige Rolle des ST wird derzeit geprüft», erklärt der Flugzeugbauer. Einen Termin für eine Entscheidung gibt es jetzt allerdings. «Mitte 2021 werden wir mehr Information dazu zur Verfügung stellen können.»

Was die Beluga XL angeht, wird der Testflieger F-GXLG als letzter in den normalen Betrieb wechseln. Dies soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2023 geschehen. Der inaktive Beluga ST mit dem Kennzeichen F-GSTB ist derzeit in Frankreich eingelagert, «während wir mögliche zukünftige Missionen evaluieren», so Airbus.

Mehr zum Thema

Der dritte Beluga XL: Hat den Betrieb aufgenommen.

Dritter Beluga XL tritt zum Dienst an

Airbus Beluga XL hat grünes Licht von der Easa

Airbus Beluga XL hat grünes Licht von der Easa

Airbus vergrößert die Familie der Beluga XL

Airbus vergrößert die Familie der Beluga XL

ticker-airbus-konzern-

Für deutsche Luftwaffe: Eurofighter Quadriga hebt zum Erstflug ab

Video

Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack
iberia sonnenfinsternis
Die Sonnenfinsternis hielten die Menschen an vielen Orten in Europa in Atem. Iberia beobachtete sie von einem Airbus A321 XLR aus - und hielt das im Video fest.
Timo Nowack
Timo Nowack