Die zur fliegenden Sternwarte Sofia umgebaute Boeing 747 SP in Christchurch in Neuseeland: Wurde während eines Sturmes beschädigt.

Sofia in NeuseelandSturm beschädigt zur Sternwarte umgebaute Boeing 747

Der Abschiedsbesuch nimmt für Sofia kein gutes Ende. Die zur Sternwarte umgebaute Boeing 747 kann ihre Neuseeland-Mission nicht vollenden. Grund ist ein Sturmschaden.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Das Ende naht, das steht seit April fest. Damals beschlossen die US-Raumfahrtbehörde Nasa und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR, ihre zur fliegenden Sternwarte umgebaute Boeing 747 SP in Rente zu schicken. Sofia (Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie) wird im September 2022 den Betrieb für immer einstellen.

Als das Flugzeug mit seinem deutschen Superteleskop an Bord am 18. Juni in Christchurch in Neuseeland landete, war daher klar, dass es nicht nur der siebte, sondern auch der letzte Sofia-Besuch in dem Land ist. Der Jet, der in Kalifornien stationiert ist, hatte für Beobachtungen von der südlichen Halbkugel aus stets seine zweite Heimat in Neuseeland.

Unwetter verursachte Schaden

«Dieses Mal plant Sofia 32 Flüge zur Beobachtung eines breiten Spektrums von Himmelsobjekten und -phänomenen wie kosmische Magnetfelder, stellare Rückkopplung und kosmische Strahlung», teilte die Nasa Mitte Juni mit. Doch nun muss das Flugzeug mit dem Kennzeichen N747NA seine Neuseeland-Mission vorzeitig beenden.

Die Nasa teilt mit, dass bei einem Unwetter die Treppe vor der Boeing 747 durch orkanartige Böen verschoben und dabei sowohl die Treppe selber als auch der vordere Teil des Jets leicht beschädigt wurden. Verletzt wurde niemand und auch die wissenschaftlichen Geräte nahmen keinen Schaden. Doch der Jumbo-Jet ist derzeit nicht einsatzfähig.

Boeing-Team ist vor Ort

«Ein Team von Boeing ist vor Ort und wird den Schaden soweit beheben, dass das Flugzeug wieder flugfähig ist», erklärte eine DLR-Sprecherin gegenüber aeroTELEGRAPH. Aber: «Die Vorbereitung für die Reparatur (Visa, Logistik) einschließlich der Reparatur selbst wird voraussichtlich drei Wochen bis zum Ende des geplanten Aufenthalts in Neuseeland dauern.» Die aktuelle Kampagne auf der Südhalbkugel sei daher offiziell beendet worden.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Sofia von innen und außen.

Mehr zum Thema

Anfang Februar 2021 soll Sofia Hamburg Richtung Köln verlassen.

Zur Sternwarte umgebaute Boeing 747 geht in Rente

Die Boeing 747 SP mit dem Kennzeichen N747NA bei Lufthansa Technik in Hamburg: Die Maschine ...

Fliegende Sternwarte startet 20 Mal in Köln

Wie Lufthansa Technik die fliegende Sternwarte flott macht

Wie Lufthansa Technik die fliegende Sternwarte flott macht

ticker-boeing-1

Boeing liefert im August 51 Flugzeuge aus

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack