Der erste Airbus A350 von Emirates.

EinflottungSo sieht es im ersten Airbus A350 von Emirates aus

Die Golfairline hat ihren ersten Airbus A350. Sie erhofft sich viel vom neuen Langstreckenmodell. Ein Blick in die Emirates-Kabine.

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«Ab der Stange, das ist nichts für uns», sagt Tim Clark. Auch beim Airbus A350 habe man unzählige kleinere und größere Details angepasst, um das Erlebnis für die Reisenden außergewöhnlich zu machen, sagte der Präsident von Emirates am Mittwoch (27. November) bei der offiziellen Feier zur Einflottung des neuesten Langstreckenmodells. «Wer den Flieger betritt, wird sofort die Geräumigkeit, die Helligkeit und die luxuriösen Extras feststellen.»

Emirates hat jedoch nicht nur an die Fluggäste gedacht, sondern auch ans Personal. «Wir wollen auch unseren Crews das beste Umfeld zum Arbeiten geben», so Clark. Als Beispiel nannte er die Bordküche beim vorderen Eingang. «Was uns da präsentiert wurde, war eng», so der Manager. Deshalb habe man den Bereich umgestaltet und mehr Platz geschaffen, damit die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter dort besser arbeiten können.

«Praktisch jede Ecke dieser Erde»

Nach der Übernahme des ersten Exemplars mit dem Kennzeichen A6-EXA wird Emirates noch 64 weitere Airbus A350-900 erhalten. «Dieses Flugzeug erlaubt es uns, ganz neue Destinationen anzusteuern, die mit unserer bisherigen Flotte nicht interessant waren» so Clark. Das liege an seiner flexiblen Konfiguration und Reichweite.

Während die ersten Exemplare Ziele wie Ahmedabad, Bahrain, Bologna, Colombo, Edinburgh, Kuwait, Lyon, Mumbai und Muscat ansteuern werden, weisen spätere auch Schlafkojen für die Crew auf. Das ermöglicht dann auch weitere Flüge, mit größeren Besatzungen. «Wir können dann praktisch jede Ecke dieser Erde erreichen», so Clark. Nur Mittelamerika und die Ostküste Südamerikas liegen nicht drin.

Airbus A350-1000 nicht mehr ganz vom Tisch

Die ursprüngliche (und mit 70 Exemplaren und 50 Optionen noch deutlich größere) Bestellung platzierte die Golfairline 2007. Die erste Lieferung daraus hätte sie eigentlich vor zehn Jahren erhalten sollen. Doch eine zwischenzeitliche Annullierung, die Pandemie und die Lieferverzögerungen in der Branche führten dazu, dass es schließlich 2024 wurde.

Inzwischen kann sich Clark auch vorstellen, doch wieder mehr Airbus A350 zu ordern. Es sei zwar nichts beschlossen, erklärte er. Aber grundsätzlich gelte für Emirates: «Wir haben einer Wachstumsstrategie und dafür brauchen wir Flugzeuge». Selbst den A350-1000 schließt er nicht mehr aus, nachdem er zuerst die Triebwerke von Rolls-Royce als zu schlecht kritisiert hatte. Der Motorenbauer arbeite an den Problemen und wenn er bewiesen habe, dass er sie gelöst habe, schaue man sich den A350-1000 möglicherweise wieder an.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie, wie es im Innern des ersten Airbus A350 von Emirates aussieht. Ein Klick aufs Bild öffnet die Galerie im Großformat.

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