Das Institut für Luftverkehr hat Inlandsflüge analysiert und zeigt die geschäftigsten Routen. Platz 5 belegt die Verbindung Frankfurt - München mit 355 angebotenen Flügen in jede Richtung für Juli 2024. (Stand der Auswertung: 5. Februar 2024)

Sommer 2024Das sind die geschäftigsten deutschen Inlandsflugrouten

Lufthansa und Eurowings dominieren den schrumpfenden Markt deutscher Inlandsflüge. Eine Prognose für den Sommer zeigt die Verbindungen mit dem größten Angebot.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die meisten Flüge von Deutschland gehen immer noch nach Deutschland. Eine aktuelle Auswertung des Instituts für Luftverkehr am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR zeigt, dass für Juli 2024 aktuell 10.126 Abflüge ab deutschen Flughäfen zu deutschen Zielen geplant sind. Auf Platz zwei folgt Spanien als Zielland mit 8728 Abflügen ab Deutschland und auf Rang drei die Türkei mit 6808 Starts ab deutschen Airports.

Der Trend geht dennoch in eine andere Richtung. Denn die Zahl der innerdeutschen Flüge hat sich sich nahezu halbiert seit dem Juli 2019, als es noch 20.325 waren. Auch von Juli 2023 (10.767) bis Juli 2024 (10.126) gibt es erneut einen Rückgang um 6 Prozent. Derweil legen die Destinationen auf den folgenden Plätzen in diesem Vergleich teils deutlich zu.

«Keine einzige wird im Wettbewerb beflogen»

Angeboten werden die 10.126 Inlandsflüge im Juli 2024 auf 76 Strecken. «Davon sind 82,0 Prozent Lufthansa-Flüge und 15,9 Prozent Eurowings-Flüge, so dass beide Gesellschaften zusammen im innerdeutschen Verkehr auf einen Anteil von 98 Prozent kommen», heißt es im DLR-Report. «Die restlichen Flüge verteilen sich auf mehrere kleine Gesellschaften wie zum Beispiel Sylt Air.» 70 der 76 Strecken werden von Lufthansa oder Eurowings bedient.

«Keine einzige wird im Wettbewerb beflogen», so das Institut für Luftverkehr über die 76 deutschen Inlandsstrecken. Und dabei wird es wohl bleiben, auch wenn bis Juli noch einige Monate fehlen. Der Report weißt darauf hin, dass die Flugplanung für den Sommer schon weitgehend abgeschlossen ist. Zwar würden immer noch einige Flüge hinzukommen oder wegfallen. Doch eine große Offensive auf einer Strecke ist kaum zu erwarten.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie die fünf Inlandsstrecken mit den meisten angebotenen Flüge im Juli 2024 laut DLR-Report.

Mehr zum Thema

Spanien will gewisse Inlandsflüge verbieten - drei Strecken betroffen

Spanien will gewisse Inlandsflüge verbieten - drei Strecken betroffen

Die Embraer ERJ 145 von Travelcoup: In ihr ...

Im Semi-Privatjet von Hamburg nach München

ticker-lufthansa

Lufthansa schickt zum Oktoberfest neue Trachtencrew auf Reisen

ticker-lufthansa

Lufthansa Cargo führt Notfallservice für besonders dringende Sendungen ein

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier