Flughafen Wien: Im Sommer soll die Sonne wieder aufgehen.

Ohne Erholung im SommerFlughafen Wien warnt vor einem «Fiasko»

Der Flughafen Wien fordert nach dem ersten Verlustjahr der Geschichte einheitliche Reisebestimmungen und Teststrategien. Andernfalls drohe der Tourismusbranche eine Kündigungswelle.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die Hoffnung lebt, dass es im Sommer wieder einen «nennenswerten Flugverkehr» gibt, sagt Günther Ofner, Vorstand des Flughafens Wien. Denn die Nachfrage nach Reisen sei groß, ein Drittel der Österreicherinnen und Österreicher will laut einer Studie der Fachhochschule Krems zwischen Juli und August mit dem Flugzeug ins Ausland reisen. Voraussetzung dafür seien aber europaweit einheitliche Reisebestimmungen und ein digitaler Impf- und Testnachweis.

Ofner bezeichnet es «als schmerzhaft und ärgerlich», dass es noch immer keine einheitlichen Standards in Europa gebe. Die EU habe aber erkannt, dass es für die Tourismusbranche eine Lösung brauche. Die Ankündigung, bis Mitte März einen Gesetzesentwurf für einen digitalen Grünen Pass vorzulegen, begrüßt der Wiener Flughafen-Ko-Chef. Weder er noch Vorstandskollege Julian Jäger rechnen allerdings damit, dass bis zum Sommer da alles im Detail geregelt sein wird, auch weil viele Länder die Regelungen differenziert anwenden könnten. Sie verlangen aber Mindeststandards für die Reisefreiheit, auch weil diese Voraussetzung für Abkommen mit Drittstaaten wie den USA seien.

«Koalition der Willigen»

Sollte es da keine befriedigende Lösung geben und der Aufschwung im Sommer versanden, drohe der gesamten Tourismusbranche ein «Fiasko», warnt Ofner, dann sterbe auch die Hoffnung und würden «Beschäftigte großflächig gekündigt werden». 400.000 Menschen seien in Österreich in der Tourismusbranche tätig, ähnlich hohe Anteile gebe es auch in anderen Ländern Europas.

Ofner beschwört daher eine «Koalition der Willigen», also eine Initiative von Tourismusnationen wie Griechenland, Italien, Frankreich, Spanien und eben Österreich. Diese sollten die Notwendigkeit einheitlicher Reisebestimmungen und eines digitalen Grünen Passes mit Nachdruck vertreten. Für 2021 rechnet der Vorstand des Flughafens Wien mit einem Ergebnis ganz leicht im Plus. Ohne Rückschläge sollte das Passagieraufkommen 2021 bei 40 Prozent verglichen mit 2019 sein, 2022 bei 70 Prozent und 2023 bei 80 Prozent des Vorkrisenniveaus.

Mehr zum Thema

Auf diesen Routen gibt es keine direkte Flugverbindung, aber Skyscanner stellt große Nachfrage von potenziellen Reisenden fest:
Wien - Sansibar.

Auf diesen acht Routen würden Reisende gerne fliegen

Flughafen Wien: Die Lage bessert sich langsam.

«Große Anstrengung, alle Fluglinien in Wien halten zu können»

Dreamliner von Eva Air: Rückkehr nach Wien geplant.

Taiwans Airlines nehmen wieder Kurs auf Wien

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Video

privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies