Flughafen Hamburg rüstet sich besser gegen hochansteckende Krankheiten

Mit immer mehr Reisen über Kontinente hinweg steigt das Risiko der weltweiten Verbreitung von Infektionskrankheiten. Befinden sich Personen mit mutmaßlich hochansteckenden Erregern an Bord eines Schiffes oder eines Flugzeuges, greifen Notfallpläne, um eine Ausbreitung bestmöglich zu verhindern.

Die Freie und Hansestadt Hamburg investiert nun rund 440.000 Euro in ein mobil einsetzbares Medical Assessment Center für die beiden Grenzübergangsstellen Hafen und Flughafen.

In einem Medical Assessment Center können Reisende vom Öffentlichen Gesundheitsdienst befragt, betreut und untersucht werden. Die am Flughafen bereits vorhandene Infrastruktur kann dann weiterhin in den Räumlichkeiten der Flughafenfeuerwehr, aber auch auf dem Rollfeld und in dem großen Hafengebiet flexibel eingesetzt werden. Darüber hinaus soll die Infrastruktur des Centers im gesamten Stadtgebiet zur Verfügung stehen und kann die lokalen Einsatzkräfte lageabhängig unterstützen.

Das investierte Geld stammt zu 90 Prozent aus dem Förderprogramm des Bundes zur Stärkung der nach den Internationalen Gesundheitsvorschriften benannten Flug- und Seehäfen im Rahmen des Paktes für den Öffentlichen Gesundheitsdienst. Die übrigen 10 Prozent werden von Hamburg getragen.

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