Flughafen Heringsdorf: Bekommt nur die Gebühren erlassen.

Staatshilfe für deutsche AirportsWelche deutschen Flughäfen (fast) leer ausgehen

Die deutsche Regierung wird 15 Flughäfen helfen, die anderen bekommen nur einen Gebührenerlass. Es gibt aber Bedingungen.

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Drei Flughäfen ziehen das große Los: Die deutsche Regierung greift Berlin, München und Köln/Bonn mit insgesamt 400 Millionen Euro unter die Arme. Dies berichtet die Nachrichtenagentur DPA unter Bezug auf eine Vereinbarung von Ministerien und Regierungsfraktionen. An den drei großen Airports ist die Bundesrepublik direkt beteiligt.

Weitere 200 Millionen Euro in der Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse bekommen gemäß dem Bericht zwölf weitere deutsche Flughäfen. Damit will die deutsche Regierung die Kosten abgelten, die durch das Offenhalten zu Beginn der Corona-Pandemie entstanden sind. Die zwölf weiteren Glücklichen sind: Bremen, Dresden, Düsseldorf, Erfurt, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Leipzig, Münster/Osnabrück, Nürnberg, Saarbrücken und Stuttgart.

45.000 Arbeitsplätze in Gefahr

Voraussetzung für die Staatshilfe ist allerdings, dass sich auch die Bundesländer in gleichem Umfang beteiligen. Zudem dürfen für 2020 keine Dividenden und keine Boni an Manager ausgeschüttet werden, wie DPA berichtet. Die anderen Flughäfen in Deutschland bekommen keine direkten Hilfen. Das sind etwa Dortmund, Friedrichshafen, Hahn, Heringsdorf, Karlsruhe-Baden-Baden, Kassel, Lübeck Memmingen, Paderborn, Rostock oder Weeze.

Immerhin ist die Regierung aber bereit, die Kosten für die Flugsicherung zu übernehmen, die von den regionalen Flughäfen bisher selbst getragen werden mussten - im Gegensatz zu den 15 internationalen. Der Branchenverband ADV hatte zuvor gewarnt, dass ohne Hilfen eine Katastrophe drohe. «An den deutschen Verkehrsflughäfen ist die Existenz von einem Viertel der über 180.000 Arbeitnehmer akut bedroht», schrieb er in einer Mitteilung. Auch die kleineren Standorte seien wichtig. Sie sorgten für die dringend benötigte Verkehrsanbindung in den Regionen und tragen dort zur Stärkung der Wirtschaftskraft bei.

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