Kontrolltürme am Melbourne Airport: Die Piloten meinten, die Anweisungen kämen von dort.

AustralienUnbekannter narrt Piloten mit falschen Funksprüchen

Wiederholt befahl ein Unbekannter Flugzeugen in Melbourne umzudrehen. Mit den falschen Funksprüchen verursachte er hohe Kosten. Nun wird nach dem Täter gefahndet.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die australische Bundespolizei bittet um Mithilfe. Sie fahndet nach einem Unbekannten, der in den letzten Wochen am Flughafen Melbourne und am rund 50 Kilometer südwestlich der australischen Stadt gelegenen Avalon Airport große Verspätungen verursacht hat. Er hieß die Cockpitcrews landender Flugzeuge an, umzudrehen und Warteschleifen zu fliegen, wie die Zeitung Herald Sun schreibt.

Die Polizei glaubt, dass der mysteriöse Täter eine portable Sendeanlage nutzte, um auf der Frequenz der Kontrolltürme von Melbourne und Avalon zu senden. Es wird vermutet, dass er sich dabei an einem Parkplatz in der Nähe der Flughäfen aufgehalten hat. Mindestens 15 Mal hat der Täter dabei den Piloten falsche Anweisungen gegeben.

Polizei nimmt Vorfall «sehr ernst»

Hacks in die Funkfrequenz von Kontrolltürmen sind selten. Sie haben aber unangenehme Folgen. Die Verspätungen der fälschlicherweise umgedrehten Flugzeuge kosten Airlines viel Geld - in der Form eines höheren Kerosinverbrauchs, Zahlungen an die Passagiere und unnötigen Verwaltungsaufwands. Man nehme den Vorfall «sehr ernst», erklärte darum Chris Sheehan von der Australian Federal Police. Für die Passagiere habe aber keine Gefahr bestanden.

Mehr zum Thema

Ein Airbus A320 von Jetstar (hier ein Archivbild eines anderen Exemplars): Solch ein Flieger war am 9. August in den Vorfall verwickelt.

Zwei Beinahe-Kollisionen setzen Flugsicherung in Sydney unter Druck - Chef muss zum Rapport

ticker-singapore-airlines

Australien genehmigt vorläufig engere Zusammenarbeit von Singapore Airlines und All Nippon Airway

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.

Airbus A350-1000 ULR glückt Australien-Debüt

Crew von Vietjet Air: Bisher nur auf internationalen Flüge in Australien.

Vietnamesischer Billigflieger will australischen Inlandsmarkt aufmischen

Video

Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack