Zug der ÖBB: Der öffentliche Personennahverkehr ist die beliebteste Option zur Anreise zum Flughafen Wien.

Bahn-BoomAnreise mit dem öffentlichen Personennahverkehr zum Flughafen Wien hat stark zugelegt

40 Prozent der Reisenden wählten im vergangenen Jahr öffentliche Verkehrsmittel für die Anreise zum Flughafen Wien - auch aufgrund einer über Jahre ausgebauten Infrastruktur.

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Die Bahnanbindung an den Flughafen Wien hat eine lange Geschichte: Bereits 1977 wurde ein Bahnhof eröffnet, an dem Schnellbahnzüge aus dem Stadtzentrum hielten. Seit 2003 gibt es den City Airport Train (CAT), der Reisende in 16 Minuten von und nach Wien-Mitte bringt - mit dem Vorteil, dass man dort in vielen Fällen auch gleich einchecken kann.

Einen entscheidenden Schub erhielt der Bahnverkehr mit der Eröffnung des deutlich vergrößerten Flughafenbahnhofs Ende 2014. Dieser verfügt über vier Gleise und kann seither neben Regionalzügen auch Fernverkehrszüge abfertigen. Seitdem halten auch Railjet-Züge der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) am Flughafen Wien.

Gäste aus Salzburg und Oberösterreich stark vertreten

Die ausgebaute Anbindung erweist sich als Erfolg. Das zeigt eine nun veröffentlichte Studie der ÖBB gemeinsam mit einem Beratungsunternehmen: Im Jahr 2025 griffen 10,5 Millionen Menschen für die An- und Abreise zum Flughafen Wien auf Angebote wie Railjet, S-Bahn, CAT und Vienna Airport Bus zurück - rund 70 Prozent mehr als 2014.

2025 wählten rund 40 Prozent der Reisenden öffentliche Verkehrsmittel für die Anreise zum Flughafen, ab Wien waren es knapp die Hälfte. Den Railjet im Fernverkehr nahmen rund 3,4 Millionen Passagiere für ihre Fahrt zum und vom Airport Wien-Schwechat. Stark vertreten waren dabei Fahrgäste aus den Bundesländern Salzburg und Oberösterreich. Durch die Railjet-Anbindung wurde sozusagen das Einzugsgebiet des Flughafens erweitert - im Vergleich zu 2014 zählte man 2025 rund 311.000 zusätzliche Reisende aus diesen Regionen.

Schnellere Anbindung durch die Koralmbahn

Auch aus dem Süden Österreichs wurden erste Zuwächse verzeichnet - nicht zuletzt dank der schnelleren Anbindung durch die Koralmbahn, erklärte ÖBB-Vorständin Sabine Stock bei der Präsentation der Studie. Ökologisch wirkt sich die Entwicklung ebenfalls positiv aus: Laut Studie lassen sich durch die stärkere Nutzung des öffentlichen Verkehrs jährlich rund 29.000 Tonnen CO2 einsparen.

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