Jetstream (hier über Kanada): Bringt Flieger schneller ans Ziel.

EmiratesSchneller nach Neuseeland dank Rückenwind

Passagiere kennen den Jetstream meist durch Ansagen der Piloten, wenn es Turbulenzen gibt. Nun will Emirates den schnellen Wind aber für sich nutzen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Den Überblick darüber, wer nun den längsten Flug der Welt anbietet, kann man leicht verlieren. Es scheint ein neues Zeitalter der ultralangen Flüge angebrochen zu sein – nach einer langen Zeit, in der Airlines davon lieber die Finger gelassen hatten. Etwa einen Monat lang ist aber klar, wer die Nase vorne hat: Emirates mit der Verbindung Dubai – Auckland.

Rund drei Stunden Zeit spart die Airline, indem sie das Ziel neu direkt anfliegt. Zuvor hatte Emirates Auckland mit dem Airbus A380 nach einem Zwischenstopp in Brisbane, Melbourne oder Sydney angeflogen. Die Boeing 777-200LR braucht diesen Halt nicht. Um die rund 14'000 Kilometer lange Reise möglichst schnell hinter sich zu bringen, setzt Emirates auch auf Unterstützung der Winde.

Weniger Kersoin, weniger Emissionen

Die Route, die die Piloten von Emirates fliegen, kann sich von Tag zu Tag ändern. Sie wird so angepasst, dass die 777 möglichst viel Rückenwind hat und Gegenwind wann immer möglich vermieden werden kann. Nicht nur für die Passagiere ist die kürzere Reise ein Plus, auch die Airline profitiert durch niedrigere Treibstoffkosten und weniger Emissionen.

Um die Routen optimal zu berechnen, braucht Emirates die Hilfe von Airservices Australia. Die australische Flugsicherung kontrolliert insgesamt elf Prozent des internationalen Luftraums und den größten Teil der Strecke von Dubai nach Auckland. Schon seit rund zehn Jahren arbeite man mit Airservices Australia zusammen, um optimale Routen zu errechnen, berichtet Geoff Hounsell, Flight-Operations-Chef von Emirates, dem Portal Arabian Aerospace.

Mehr Turbulenzen wegen Jetstream

Nun hat man ein System gefunden, welches die schnelle Anpassung der Routen je nach Windverhältnissen ermöglicht. Das wird dazu führen, dass die Piloten den Jetstream individuell je nach Flug nutzen können. Dieser Luftstrom resultiert aus einer Ausgleichsbewegung zwischen Hoch- und Tiefdruckgebieten und gilt als der stärkste natürlich auftretende Wind. Er befindet sich in der oberen Troposphäre und Piloten können den Wind ausnutzen, um schneller ans Ziel zu kommen.

Einen Haken könnte das allerdings haben – zumindest für ängstliche Passagiere. Wenn Flugzeuge in diese Ströme fliegen, kann es zu Turbulenzen kommen. Diese entstehen, wenn die Windrichtung oder -geschwindigkeit wechselt. Gefährlich ist das nicht, für einige Passagiere allerdings vielleicht etwas unangenehm.

Mehr zum Thema

emirates airbus a380 flagge 02

Emirates setzt nationales Ausrufezeichen auf Airbus A380

emirates airbus a380

Emirates kauft im großen Stil Airbus A380

ticker-emirates

Emirates Group steigert Gewinn auf neuen Rekord

ticker-emirates

Emirates spendet 430 Kinderwagen an Hilfsorganisationen

Video

Der Airbus A220 von Croatia Airlines: In Split von der Piste abgekommen.
Eigentlich sollte Flug OU412 nach Frankfurt starten. Doch beim Beschleunigen geriet der Airbus A220 von Croatia Airlines aus ungeklärten Gründen von der Piste des Flughafens Split ab. Nun ermittelt die kroatische Flugunfallbehörde.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Westjet Boeing 787
Reisende werfen der kanadischen Fluglinie vor, ihnen Entschädigungen vorzuenthalten. Der Verdacht: Wechselt Westjet im letzten Moment Flugzeuge ein, die sich bereits in der Wartung befinden, um dann den Flug zu annullieren? Eine kanadische Behörde ermittelt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin