Mit immer besseren Business-Class-Sitzen hat sich in den vergangenen Jahren in Flugzeugkabinen ein Trend abgezeichnet: Immer mehr Fluggesellschaften verkleinern ihre First Class oder schaffen sie ganz ab - die zusätzliche Exklusivität einer First Class zu schaffen, ist schließlich kostspielig. Das hat auch American Airlines vor.
Eigentlich sollte die höchste Reiseklasse der Fluggesellschaft bereits Ende 2024 verschwinden. Doch Verzögerungen bei den Airbus A321 XLR und beim Umbau der Boeing 777-300 ER haben der First Class ein unerwartet langes Leben beschert. Dabei geht es nicht um die First Class, wie American die Business Class auf kürzeren inneramerikanischen Flügen nennt. Verschwinden soll die eigenständige Reiseklasse oberhalb der Business Class auf Langstreckenflügen.
Airbus A321 XLR von American Airlines haben keine First Class
Die gibt es noch in zwei Teilflotten: Die Boeing 777-300 ER besitzen jeweils acht First-Class-Sitze, die Airbus A321, welche auf Transkontinentalstrecken unterwegs sind, jeweils zehn. Und noch immer verkauft American Tickets dafür. Aktuell sogar bis zum Ende des buchbaren Flugplans im Spätsommer 2027, wie das Portal One Mile at a Time berichtet.
Inzwischen kommt der Abschied allerdings voran. American hat mit dem Umbau der Boeing 777-300 ER begonnen. Sie erhalten die neue Business Class, während die First-Class-Sitze verschwinden. Das erste Flugzeug wurde bereits entsprechend umgerüstet. Die Airbus A321T wiederum werden künftig mit einer gewöhnlichen Inlandskonfiguration fliegen. Ihre Rolle auf den Premium-Transkontinentalstrecken übernehmen neue Airbus A321 XLR, die zwar eine hochwertige Business Class, aber keine First Class besitzen.