Airbus A330 von Eurowings: Zwei Maschinen fielen kurzfristig aus.

EurowingsDoppelpanne wirbelt Langstrecke durcheinander

Eigentlich hat Eurowings die Langstrecke inzwischen im Griff. Weil zwei Flugzeuge ausfielen, kam es in den letzten Tagen jedoch wieder zu Annullierungen und Verspätungen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Bei Eurowings war man ein wenig stolz. Endlich lief es auf der Langstrecke reibungslos. «Wir hatten in den letzten Wochen einen zu fast 100 Prozent stabilen Flugbetrieb und konnten alle unsere Passagiere pünktlich an ihr Urlaubsziel bringen», sagt ein Sprecher.

Die Schmach der turbulenten Startzeit, in der die Billigairline vor allem durch Annullierungen und massive Verspätungen Schlagzeilen schrieb und mit Häme überschüttet wurde, war endlich überwunden. Umso mehr ärgert man sich am Hauptsitz von Eurowings in Köln, dass es vergangene Woche wieder gewaltig ruckelte auf der Langstrecke. Schuld ist der ungeplante Ausfall von zwei Airbus A330 gleichzeitig.

Probleme mit Las-Vegas-Flug

Das spürten die 272 Passagiere von Flug EW174 vom Samstag (1. September) von Köln nach Las Vegas. Vor dem Abflug um 11.50 Uhr entdeckten die Piloten ein Problem mit dem Bordcomputer. Dieses zu lösen, dauerte länger als erwartet. Darum wurde der Flug im Verlauf des Nachmittags abgesagt. Die Passagiere wurden zuerst in Hotels untergebracht und dann am nächsten Tag via Frankfurt und Zürich in die Spielerstadt in der Wüste Nevadas geflogen. «Hier zeigt sich der Vorteil der Zugehörigkeit zur Lufthansa-Gruppe. so konnten wir die Passagiere schnell auf anderem Weg ans Ziel bringen», so der Sprecher.

Eine Panne pfuschte Eurowings am Freitag (31. August) auch in Punta Cana ins Handwerk. Ein technischer Defekt legte den Airbus A330 lahm, der die 284 Passagiere von Flug EW211 nach München bringen sollte. «Die Maschine musste von Technikern genau untersucht werden», so der Sprecher. Da dies am Standort in der Dominikanischen Republik länger dauerte, sei ein Ersatzflugzeug nach Punta Cana geschickt worden, das die Reisenden zwei Tage verspätet nach Hause flog.

Domino-Effekt

Die beiden Pannen hatten einen Dominoeffekt zur Folge. Denn die beiden Flugzeuge fehlten im Betrieb. In der Folge mussten weitere Flüge annulliert werden - etwa der von München nach Fort Myers und zurück oder der von Köln nach Seattle und zurück. Andere wie Köln - Windhoek, Köln - Puerto Plata, Köln - Varadero oder München - Bangkok waren massiv verspätet.

Kein Wunder. Die Flotte von Eurowings wurde zwar in den vergangenen Monaten kräftig ausgebaut. Dennoch besteht sie aktuell nur aus acht A330 und zwei A340. Der Ausfall von einem Fünftel der Flotte ist darum schnell zu spüren. Inzwischen hat sich die Lage aber wieder beruhigt.

Video

midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies