Letzte Aktualisierung: um 15:49 Uhr
Partner von  

13-jähriger Brite

Er baut Flugzeuge aus Pappe

Der 13-jährige Brite Max Aroni hat ein ausgefallenes Hobby. Er baut Flugzeugmodelle von A bis Z aus Karton.

Viele Menschen bauen Flugzeugmodelle. Max Aroni aber begnügt sich nicht damit, fertige Bausätze zu kaufen und sie dann zusammenzusetzen. Er baut sie von Grund auf selbst- aus Pappe. «Die Luftfahrt hat mich immer interessiert», sagt der 13-Jährige im Gespräch mit aeroTELEGRAPH. Es fasziniere ihn, wie diese großen Dinger fliegen könnten.

Sein erstes Werk schuf Aroni im März. Damals baute er einen Airbus A320. «Bis ein Flugzeug fertig ist, dauert es rund zwei Monate. Immer wenn ich wieder etwas Freizeit habe, baue ich jeweils ein Stück weiter», sagt der Junge aus London. Bisher hat er drei Flieger im Maßstab 1:23 geschaffen und zwei kleinere. «Das größte ist größer als ich.»

Auswahl hat persönliche Gründe

Oftmals wählt der Teenager die Modelle und Fluggesellschaften aufgrund persönlicher Beziehungen aus. «British Airways ist die Airline unseres Landes», sagt er zur Wahl der Lackierung für die Embraer ERJ145. Aer Lingus habe er gewählt, weil es ein Nachbarland sei und seine Mutter oft damit geflogen sei. Und Albawings sei in die Auswahl gekommen, weil sein Vater aus Albanien stamme.

Das herausforderndste Flugzeug bisher sei die Boeing 737-400 von Albawings gewesen, sagt Aroni. «Es war das größte Modell und hatte viel mehr Details», erzählt er. Stolz sei er aber auf alle seine Pappflieger, die er in einem kleinen Raum im Haus seiner Familie lagert.

Später will er Ingenieur werden

Aktuell arbeitet der 13-Jährige an einem Airbus A320 Neo. «Das wird wohl die schwierigste Aufgabe», sagt er. Es werde vermutlich die Lackierung von Sri Lankan Airlines tragen. Denn auf der asiatischen Insel wurde seine Mutter geboren.

Vorerst macht Aroni also weiter mit seinem ausgefallenen Hobby. Doch er träumt von mehr. «Ich möchte auch später Flugzeuge bauen. Dann aber als Flugzeugingenieur.»

In der oben stehenden Bildergalerie können Sie Aronis Werke bestaunen.



Die Redaktion behält sich das Recht vor, Kommentare zu moderieren und zu kürzen. Kritische Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen oder Kommentare mit rassistischem, sexistischem, themenfremdem, rein politischem, beleidigendem oder rein polemischem Inhalt hingegen werden entfernt. Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Über die Entscheide der Moderatoren wird keine Korrespondenz geführt.