Flugzeuge von Iberia: Die neue Tochterfirma sorgt für Ärger.

Viel Freiheit für Iberia Express

Es geht in die nächste Streikrunde im Streit um Iberias neue Tochter. Doch die Billigairline nimmt immer konkretere Gestalt an.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Langsam wird es schon fast zur Normalität. Heute Montag (9. Januar) streiken die Piloten von Iberia erneut. Rund 109 Flüge sollen deshalb gestrichen werden. Am Mittwoch fallen dann nochmals 104 aus. Mehr als 23'000 Passagiere dürften davon betroffen sein. Damit lassen die Flugkapitäne erneut ihre Muskeln spielen, um den Start von Iberia Express zu verhindern. Mit der neuen Billigtochter will die spanische Fluggesellschaft der zunehmenden Konkurrenz durch Ryanair, Easyjet oder Vueling im Heimmarkt begegnen. Doch die Piloten fürchten, es gehe einzig darum, ihre Arbeitsbedingungen zu verschlechtern. Sie glauben zudem, sie widerspreche den Verträgen zwischen Gewerkschaften und Unternehmen. Die Arbeitnehmervertreter malen auch den Verlust von bis zu 5000 Stellen an die Wand.

Das Management verspricht seinerseits, dass als Konsequenz der Neugründung «kein Iberia-Pilot seine Arbeit verliert oder Anpassungen bei den Konditionen hinnehmen muss». Es macht mit seinen Plänen darum ungehindert weiter. In acht Wochen schon soll Iberia Express starten. Zuwenig Personal dürfte jedenfalls nicht das Problem der neuen Lowcost-Airline sein. Bereits am ersten Tag gingen gemäß Angaben von Iberia 600 Bewerbungen von Piloten ein. In der Phase ab März 2012 wird die neue Tochter allerdings nur vier Flugzeuge vom Typ Airbus A320 besitzen und rund ein Dutzend Destinationen anfliegen. Dabei soll der Billiganbieter diejenigen Routen übernehmen, auf welchen die Mutter derzeit am meisten Geld verliert.

Große Freiheit

Doch Iberia will weitaus mehr. Bereits Ende 2012 - so der Plan - wird Iberia Express rund 40 Prozent der Kurz- und Mittelstrecken von Iberia abdecken und 13 Flieger zählen. Beim Endausbau im Jahre 2015 sollen es dann rund 40 Flugzeuge sein. Insgesamt werden bei Iberia Express um die 1000 neue Stellen geschaffen. Die neue Airline genießt dabei eine recht große Freiheit. Am Wochenende wurde bekannt, dass Iberia Express den eigenständigen Iata-Code I2 erhält. Die Flugnummer wird vierstellig sein.

Mehr zum Thema

ticker-easyjet

Easyjet führt Last-Minute-Funktion für spontane Reisen ein

ticker-easyjet

Easyjet legt 13 neue Winterstrecken auf - neue Flüge ab Berlin und Genf

Airbus A320 von Easyjet: Das Flugzeug hatte nicht genug Piste.

Airbus A320 von Easyjet nutzte zu kurze Startstrecke und überflog das Ende der Bahn in nur 20 Metern Höhe

ticker-easyjet

Streiks in Italien am 13. Juni - Easyjet stark betroffen

Video

2005: Boeing 737-800 (VH-XZJ) «Mendoowoorrji»
Rund 13 Jahre lang flog die Boeing 737 namens Mendoowoorrji mit einem Aborigine-Kunstwerk auf dem Rumpf um die Welt. Nun wird das Flugzeug von Qantas umlackiert, ganz verschwindet die Geschichte aber nicht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Special Olympics Airlift 2025: Zahlreiche Jets nehmen an der Aktion teil.
Vom 20. bis 26. Juni finden die Special Olympics USA Games statt. Zur Anreise können die Athletinnen und Athleten den Special Olympics Airlift nutzen, bei dem Flugzeugbesitzer ihre Flieger kostenlos zur Verfügung stellen. Erstmals ist auch eine Boeing 777 dabei.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil