Heckflosse einer Maschine von Air Nigeria: Flotte wird erweitert.

Mehr Dreamliner in Afrika

Air Nigeria schmiedet Ausbaupläne. Dafür bestellt die Fluggesellschaft als eine der ersten Afrikas die Boeing B787.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Der Streckenausbau beginnt schon diese Woche: Dafür hat Air Nigeria am Sonntag einen Airbus A330-200 übernommen, ein zweiter soll bald folgen. Mit den neuen Flugzeugen wird die Route von Lagos nach London Gatwick wiedereröffnet, welche 2009 eingestellt worden war. «Damit wird das Ansehen unseres Landes steigen. Das ist gut für Nigeria. Und die Flugpreise werden sinken», sagte Unternehmenschef Jimoh Ibrahim in der nigerianischen Zeitung Thisday. Ein Retourticket von London nach Lagos soll in der Economyklasse schon für 350 Dollar erhältlich sein. Der zweite Airbus wird auf der Strecke nach Johannesburg eingesetzt. Auch diese Strecke wurde 2009 geschlossen.

Die neue Führung will das Streckennetz künftig noch stärker internationalisieren. Dazu kauft Air Nigeria vier Dreamliner. Sie sollen schon 2014 zur Flotte stoßen. Läuft alles nach Plan, sind die Nigerianer damit eine der ersten afrikanischen Fluggesellschaften, welche den Dreamliner in der Flotte aufnimmt. Ethiopian Airways hat das neue Flugzeug bereits bestellt und erwartet den ersten Dreamliner bereits Ende dieses Sommers. Mit den modernen Jets will Air Nigeria die internationalen Routen von der Hauptstadt Lagos nach Baltimore und Peking via Dubai bedienen. Auch London soll später mit dem Dreamliner bedient werden. Der vierte Flieger dient als Reserve. Thisday schreibt, dass die vier Dreamliner 887 Millionen Dollar kosten. Eine Anzahlung von 35,5 Millionen Dollar muss die Fluggesellschaft bis zum 22. Mai leisten. Bestellt wurden B787-8 für 262 Passagiere in einer Konfiguration mit 18 Businessplätzen und 244 in der Economy. Sobald die Dreamliner startklar sind, werden die soeben erhaltenen A330 auf anderen Routen eingesetzt.

Turbulente Geschichte

Air Nigeria hat eine turbulente Geschichte und mehrere Namenswechsel hinter sich. Gegründet wurde sie 2004 von nigerianischen Investoren und Führung der Virgin-Gruppe des Briten Richard Branson, welcher unter dem Label Virgin mehrere Fluggesellschaften unter anderem in Grossbritannien, USA und Australien betreibt. 2009 stellte die Fluggesellschaft alle Langstreckenflüge ein. Unter dem Namen Nigerian Eagle Airways flog sie nur noch lokale Ziele an. Mit den modernen und sparsamen Flugzeugen will Nigeria Airways nun wieder international mithalten können und die Strecken ins eigene Land nicht mehr ausländischen Anbietern überlassen.

Mehr zum Thema

Boeing 787-8 von Tui: Ein Dreamliner musste am 29.Juni unplanmäßig in Stansted landen.

Boeing 787 von Tui Airways macht Hüpfer von London nach London

Airport London-Heathrow: Am 28. August 2023 fielen in ganz England zahlreiche Flüge aus.

Passwort-Panne verzögerte Hilfe bei britischem Luftfahrt-Chaos

Beschädigte Ryanair-Tragfläche: Der Mitarbeiter war überfordert.

Wenn genervt sein zur Gefahr wird

Brand am Airbus A320 von British Airways: Niemand wurde verletzt.

Airbus A320 und Boeing 777 entgehen knapp Bränden

Video

santa monica douglas dc 3 monument
Er ist mehr als 100 Jahre alt, doch Ende 2028 wird er schließen. Der Flughafen Santa Monica in Kalifornien war zwar nie ein großer Verkehrsflughafen, aber dennoch historisch bedeutsam.
Timo Nowack
Timo Nowack
wrack bombardier crj 900 ntsb
Die Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat neues Videomaterial zum Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 900 von Air Canada mit einem Feuerwehrauto am New Yorker Flughafen LaGuardia veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen, wie heftig die Kollision war.
Timo Nowack
Timo Nowack
michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack