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Deutsche Bank erweitert Geschäft mit Flugzeugfinanzierung

Die Norddeutsche Landesbank/Nord LB zieht sich aus dem Geschäft mit Flugzeugfinanzierungen zurück. «Dies hat die Bank im Rahmen einer strategischen Überprüfung des Geschäftsbereichs entschieden», erklärt sie am Montag (17. Juni). «Dabei wurde mit der Deutschen Bank ein Vertrag über den Verkauf eines Großteils des Portfolios (1,67 Milliarden Euro) abgeschlossen.»

Der Vollzug des Kaufvertrags steht unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung. Es wird erwartet, dass dieser in der zweiten Jahreshälfte 2024 abgeschlossen sein wird. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Der restliche Teil des Portfolios (circa 1,1 Milliarden Euro) verbleibt und läuft sukzessive aus. «Die Neugeschäftsaktivitäten in dem Segment werden eingestellt», so die Norddeutsche Landesbank/Nord LB.

Die Bank war über 40 Jahre weltweit im Geschäft mit Flugzeugfinanzierungen aktiv. Das aktuelle Flugzeugportfolio verfügt über ein Volumen von etwa 2,75 Milliarden Euro (Stand: 31. März). Es umfasst rund 300 finanzierte Flugzeuge und Triebwerke.