Mit 2,992 Milliarden Dollar landet United auf Platz 5.

Der ganze Hass auf United

Ein Professor fliegt mit der Airline, beklagt sich und bekommt keine Antwort. Die Folge sind 15 Jahre öffentlicher Streit.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Jeremy Copperstock will weitermachen. So lange es sein Engagement halt braucht. «Da United wie andere amerikanische Airlines in Sachen Behandlung seiner Kunden und Mitarbeitenden immer schlechter wird, glaube ich, dass meine Webseite noch einige Zeit existieren wird», sagt der Amerikaner gegenüber aeroTELEGRAPH. Ausdauer hat er bereits bewiesen. Seit 15 Jahren betreibt er eine so genannte Hatepage, eine Hassseite, die sich gegen United richtet. 500 Menschen besuchen inzwischen jeden Tag Copperstocks Homepage, die unter der URL www.untied.com im Netz steht.

Begonnnen hatte alles 1996, als er auf Flügen nach Japan und Hawaii mit dem Service an Bord eines United-Fluges nicht zufrieden war. Er schrieb an den Konzernchef und den Chef des Kundendienstes, erhielt aber keine Antwort. Auf Nachfragen bekommt er nur Standardantworten. Und so beschliesst er, eine Homepage aufzuschalten, welche sich über United auslässt. Ein Spinner ist Copperstock nicht. Immerhin lehrt er als Professor am Zentrum für künstliche Intelligenz der renommierten Universität McGill in Montreal.

United macht Druck

United hat bereits versucht, gegen die Webseiten vorzugehen. Früher hatte Copperstock sie auf einem Server seiner Uni gehostet. Die Airline drohte der Hochschule daraufhin, dass dies rechtliche Folgen haben könne. Inzwischen liegen sie extern und die Auseinandersetzung zwischen dem unzufriedenen Kunden und der Airline gehen weiter. Und 16'000 Menschen schauen monatlich zu. Tendenz steigend. Anfragen von aeroTELEGRAPH beantwortete die Pressestelle von United nicht.

Video

airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg