Boeing 767 von Delta Air Lines: Die Flugline verspürt Expansionsdrang.

Weltweite BeteiligungenDelta Air Lines wird zur zweiten Etihad

Still und leise baut sich die US-Fluglinie ein Beteiligungsnetz auf. Neuster Schritt von Delta Air Lines ist der Einstieg bei China Eastern.

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Die amerikanischen Fluggesellschaften sind derzeit nicht gerade gut auf die Golfairlines zu sprechen. Der Streit um Subventionen und Landerechte wird inzwischen gehässig geführt. Dennoch scheint Delta Air Lines still und leise den Etihad-Weg zu gehen. Die Fluglinie baut sich ein Netz an Beteiligungen auf, das der Equity Alliance der Konkurrentin aus Abu Dhabi zumindest ähnelt.

Neuester Schritt ist der Kauf von 3,6 Prozent an China Eastern. Dafür gibt Delta 450 Millionen Dollar aus, wie am Montag (27. Juli) bekannt wurde. Vor zwei Wochen kündigten die Amerikaner an, ihre Beteiligung an Gol zu erhöhen. Sie besitzt bereits jetzt 2,9 Prozent der brasilianischen Billigairline und investiert nun nochmals rund 146 Millionen Dollar um ihren Anteil per Kapitalerhöhung zu vergrößern. In der Pipeline steht auch eine Beteiligung an der japanischen Skymark.

Der dickste Fisch heißt Virgin Atlantic

Daneben besitzt Delta Beteiligungen an zwei weiteren Airlines. So gehören ihr ein Anteil von 49 Prozent an Virgin Atlantic und 4,9 Prozent an Aeromexico. Das Geld für diese Käufe hat die Fluglinie. Gemäß dem Fachportal Airinsight generiert Delta rund 1 Milliarde Dollar Cash pro Quartal.

Die Beteiligungen helfen Delta, Kooperationen zu festigen. Die US-Fluglinie profitiert durch bessere Verbindungen für ihre Passagiere und mehr Codeshare-Flüge. Etihad jedenfalls unterstreicht immer wieder, wie sehr die Beteiligungen zum positiven Resultat beitragen.

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