Donald Trump: Nach seiner Wahl schossen die Buchungen bei Delta angeblich in die Höhe.

Kampf gegen GolfairlinesDelta-Chef ruft Donald Trump zu Hilfe

Im Kampf gegen die Golfairlines glaubt sich Delta Air Lines nun auf der Gewinnerseite. Der Chef der Fluglinie fordert Donald Trump auf, etwas gegen Emirates und Co. zu tun.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Das Verhältnis zwischen den großen Airlines der USA und den Golfanbietern als schwierig zu bezeichnen, ist untertrieben. Delta, American und United hassen die Konkurrenten aus Katar, Abu Dhabi und Dubai bis aufs Blut. Qatar Airways, Emirates und Etihad geben es den Amerikanern gepfeffert zurück. Seit Monaten hagelt es von beiden Seiten Vorwürfe über unfairen Wettbewerb.

Die bisherige Regierung der Vereinigten Staaten unter Barack Obama hat aber die Wünsche der heimischen Airlines nicht erfüllt und setzte den Golfairlines keine Grenzen für das weitere Wachstum in den USA.  Delta-Chef Ed Bastian hofft, dass das nun ein Ende hat. Der Grund: Die Wahl von Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA.

«Regierung Obama hat nicht genug getan»

Der Republikaner wiederholte immer wieder sein Motto «America First» und behauptet fest, alles dafür zu tun, amerikanische Arbeitsplätze zu schützen. Bastian ging darauf nun ein. «Wir sind das Paradebeispiel dafür, wie die neue Regierung amerikanische Jobs schützen kann», so der Manager am Donnerstag (15. Dezember) am Investorentag der Airline.

Er freue sich sehr darauf, das Thema mit Elaine Chao, die unter Trump Transportministerin sein wird, zu besprechen. Die Regierung Obama habe in der Sache nicht annähernd genug getan. «Das Thema sollte auf Trumps To-Do-Liste ganz weit oben stehen», verlangt der Manager vom neuen Präsidenten.

Mehr Buchungen seit der Wahl

Bastian meint damit ziemlich sicher nicht nur die Golfanbieter, sondern auch Norwegians neue irische Tochter Norwegian Air International. Die erhielt erst gerade die Erlaubnis, in den USA auszubauen. Norwegian profitiert durch die Ansiedlung der Tochter in Irland vom Open-Skies-Abkommen zwischen den USA und der EU. Norwegen ist nicht Mitglied der Europäischen Union.

Schon jetzt, so Bastian, profitiere man von Trumps Wahl. «Wir haben eine Post-Wahl-Rally erlebt», so der Airline-Chef. Die Buchungen seien in die Höhe geschnellt. «Investitionen fanden nicht dort statt, wo sie nötig waren», so Bastian. Das werde sich nun ändern und Unternehmen würden schon jetzt starten, wieder mehr Geld für Reisen auszugeben.

Besserung bei den Flughäfen

Auch in Sachen Infrastruktur verspricht sich Bastian einiges von der Regierung Trump. «Der Fokus von Trumps Regierung auf Infrastruktur wird sich sehr positiv auf unsere Flughäfen auswirken.» Delta selbst plane, in den kommenden fünf Jahren über 10 Milliarden Dollar in den Ausbau von Flughafeninfrastruktur zu investieren. «Wir freuen uns, dabei mit der Regierung zusammen zu arbeiten.»

Mehr zum Thema

ticker-delta-airlines

Delta konkretisiert Pläne für Basic-Tarif in der Business Class

ticker-delta-airlines

Delta Air Lines steigert Gewinn markant - 1,3 Milliarden für Angestellte

Dreamliner in Delta-Farben: Die Airline will bis zu 60.

Delta holt sich bis zu 60 Boeing 787 in die Flotte

ticker-delta-airlines

Delta Air Lines nimmt Flüge nach Saudi-Arabien auf

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack