Auch am Flughafen in Sochi saßen die Passagiere von Continent fest.

Neuer Luftfahrt-Trubel in Russland

Kontinent ist pleite. Durch den Bankrott der russischen Airline saßen Hunderte Passagiere fest. Die Regierung beschlagnahmt die Flotte.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die russische Regierung beschlagnahmt die gesamte Flotte der Fluggesellschaft Kontinent. Der Grund: Die Airline ist pleite und hatte am Freitag (29.07) den Bankrott bekannt gegeben. Damit sie die neun Tu154 jetzt nicht verkauft, hat der Kreml der Luftfahrtbehörde den Auftrag gegeben, die Flieger einzufordern.

Nach der Bankrotterklärung am Freitag hatte man der Fluggesellschaft bereits die Flugerlaubnis entzogen. Nachdem sich die russischen Flughäfen geweigert hatten, die Maschinen von Continent zu betanken, weil sie nicht mehr zahlen konnte, war der Airline keine andere Wahl geblieben, wie die russische Nachrichtenagentur Itar Tass unter Berufung auf Quellen aus der Luftfahrtbehörde berichtet.

Hunderte Passagiere gestrandet

Die Folge des plötzlichen Groundings: Hunderte Passagiere saßen plötzlich an den Flughäfen Anapa, Sochi, Gelendzhik, and Krasnodar fest. Allein in Anapa strandeten rund 200 Reisende, die Flüge mit Kontinent gebucht hatten. Sie wurden mit Essen und Trinken versorgt und auch die Hotelübernachtungen wurden ihnen bezahlt. Die Quelle aus der Luftfahrtbehörde teilte der Nachrichtenagentur mit, dass die anderen Airlines von der Regierung finanzielle Unterstützung erhalten, um die gestrandeten Passagiere wieder nach Hause zu bringen.

In Russland hat gerade das große Reinemachen in der Luftfahrt begonnen. Die Regierung erteilte in den letzten Wochen bereits den Fliegern der Typen An24 und Tu134 ein Flugverbot, nachdem es mit diesen Maschinen tödliche Unfälle gegeben hatte. Am Freitag gab das Transportministerium bekannt, dass sämtlichen Airlines, die weniger als 20 Maschinen des gleichen Typs besitzen, ein Flugverbot drohe. Das sei die Durchschnittanzahl der 15 größten russischen Airlines. Insgesamt gibt es rund 150 Fluggesellschaften in Russland.

Video

airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg