Airbus A330 von Cathay Pacific: Zwischen Chengdu und Hongkong im Einsatz.

Englisch-KenntnisseCathay Pacific feuert Crew-Mitglieder nach Spott-Vorwürfen

Drei Crew-Mitglieder der Hongkonger Airline sollen sich über mangelnde Englisch-Kenntnisse von Reisenden lustig gemacht haben. Der Vorfall schlägt hohe Wellen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Sie sollen Witze über Fluggäste gemacht haben, die schlecht Englisch sprechen. Drei Mitglieder einer Kabinencrew von Cathay Pacific sind nach einem Flug von Chengdu nach Hongkong ihre Jobs los. Nur wenige Stunden nach Einleitung einer Untersuchung wegen Diskriminierungsvorwürfen entließ die Fluggesellschaft die Mitarbeitenden.

Zuvor hatte eine Passagierin auf der Social-Media-Plattform Xiaohongshu berichtet, die Crewmitglieder hätten sich auf Englisch und Kantonesisch über Reisende lustig gemacht, die nicht gut Englisch sprachen. Eine Tonaufzeichnung, die der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt, dessen Echtheit sie aber nicht überprüfen konnte, soll die Vorwürfe belegen.

Teppich statt Decke verlangt

«Wenn jemand auf Englisch nicht 'Decke' sagen kann, kann er auch keine bekommen», ist etwa zu hören. Offenbar hatte ein Fluggast stattdessen Teppich gesagt. «Teppich ist auf dem Boden.» Wer sich darauf legen möchte, könne dies gerne tun, so ein Crew-Mitglied.

Der Vorfall sorgte in der chinesischen Presse für Aufregung. Die staatliche Zeitung People’s Daily kommentierte, die Unternehmenskultur der Hongkonger Airline verehre Ausländer und respektiere die Menschen in Hongkong, schaue aber auf mandarinsprachige Festlandchinesen herab. Die Fluglinie sollte drastische Korrekturen vornehmen.

Entschuldigungen von ganz oben

Entschuldigungen kam von höchsten Stellen. Hongkongs Regierungschef John Lee persönlich sagte, der Diskriminierungsvorfall sei schwerwiegend und dürfe sich nicht wiederholen. Auch Cathay-Pacific-Chef Ronald Lam entschuldigte sich öffentlich.

Er kündigte an, eine Arbeitsgruppe einzurichten, um Serviceprozesse und Schulungen zu überprüfen. «Vor allem müssen wir sicherstellen, dass alle Mitarbeitenden von Cathay Pacific Fluggäste mit unterschiedlichem Hintergrund und unterschiedlicher Kultur respektieren und in allen bedienten Bereichen einen professionellen und konsistenten Service bieten», so Lam.

Mehr zum Thema

Jet von Cathay Pacific: Mancher könnte am Boden schneller sein.

Cathay warnt Pilotinnen und Piloten, nicht absichtlich langsam zu rollen

Airbus A320 Neo von HK Express: Neue Jets auch für die Cathay-Pacific-Tochter.

Cathay Pacific verhandelt über 50 Airbus-Jets

Das Werbebild der Aktion: Tickets im Zuge von Rettungspaket gekauft.

Hongkong verschenkt halbe Million Tickets - Problem für Airlines?

Xian Y-20 B: Erstes offizielles Bild.

China zeigt erstmals offiziell sein neues Transport- und Luftbetankungsflugzeug

Video

Business Class Centre Seats
Teilweise wird sie in Airbus A350-900 und A350-900 ULR nachgerüstet, ganz kommt sie später in der Boeing 777-9 zum Einsatz: die neue Langstreckenkabine von Singapore Airlines. Wir zeigen, was das neu vorgestellte Produkt ausmacht.
Peter Pfänder
Peter Pfänder
Die ehemalige D-AICD: Sie hat ihren Standplatz verlassen.
Seit Anfang 2022 steht am Flughafen Düsseldorf ein ehemaliges Condor-Flugzeug. Nun wurde der 28 Jahre alte Airbus A320 von seiner Position weggeschleppt. Denn der geheimnisvolle Eigentümer lässt prüfen, ob der Jet wieder abheben kann.
Timo Nowack
Timo Nowack
Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies