BoA Regional setzt auf chinesische Flugzeuge: Die Regional-Airline will vier Maschinen vom Typ Xi'an MA60 kaufen.

Bolivianische AirlineBoA Regional fehlt Geld für Flieger

Boliviens staatliche Airline plant eigentlich eine Regionaltochter, doch die Expansion schreitet nicht wie gewünscht voran. Es fehlen noch Kreditzusagen.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Boliviana de Aviación (BoA) wächst rapide: Die 2007 gegründete Staatsairline will verstärkt ins Ausland expandieren und neben Venezuela, Kuba und Peru auch die USA anfliegen. Doch zunächst sollte eigentlich eine Regionaltochter gegründet werden. Die Pläne sind relativ weit fortgeschritten: Vier Turboprop-Maschinen vom Typ Xi'an MA60 aus China sollen die Städte Riberalta, Guayaramerín, Rurrenabaque, Uyuni, Chimoré, Puerto Suarez, Yacuiba, Oruro und Potosí miteinander verbinden.

Doch bislang gibt es keinen festen Starttermin für BoA Regional. «Die technische und auch die finanzielle Planung sind noch nicht ganz abgeschlossen», erklärte BoA-Chef Ronald Casso gegenüber der bolivianischen Seite Erbol. Konkret heißt das: Es fehlt Geld für den Kauf der Flugzeuge, es gibt noch keine Kreditzusagen.

82 Millionen Dollar für Flugzeuge und Flugsimulator

Eigentlich hätte BoA Regional bereits im Juli starten sollen. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 87 Millionen Dollar. «Wir brauchen sieben Millionen Dollar, um die Airline auf die Beine zu stellen, und weitere 82 Millionen für den Kauf von vier Flugzeugen und einem Flugsimulator für das Pilotentraining», so Casso. Immerhin muss die Airline die Ausbildung der Piloten nicht selbst zahlen. Nach Angaben von Casso wird der chinesische Flugzeugbauer Xi'an Aircraft Industrial Corporation die Kosten dafür tragen.

Mehr zum Thema

ticker-boliviana-de-aviacion

Boliviana de Aviación will Betrieb mit geleaster Boeing 767 stabilisieren

ticker-boliviana-de-aviacion

Boliviens Regierung ordnet umfassende Prüfung von Boliviana de Aviación an

ticker-boliviana-de-aviacion

Boliviana de Aviación verbindet im Winter Santa Cruz de la Sierra und Barcelona

ticker-boliviana-de-aviacion

Boliviana de Aviación stoppt auf dem Weg nach Kuba neu in Venezuela

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies