Druck auf die Airlines: Mit einem Bluttest sollen Betroffene die Folgen von giftigen Dämpfen in der Kabine nachweisen können.

Giftige DämpfeBluttest soll Druck auf Luftfahrtindustrie erhöhen

Immer wieder gibt es Berichte darüber, dass giftige Gase in Flugzeugkabinen gelangen. Die Vereinigung GCAQE will mit einem Bluttest den Druck auf die Airlines und Flugzeughersteller erhöhen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die Global Cabin Air Quality Executive – kurz GCAQE – gibt es seit 2006 und sie hat nur einen Auftrag: endlich für saubere Luft an Bord zu sorgen. Denn immer wieder machen Zwischenfälle Schlagzeilen, wenn verunreinigte Luft in Flugzeugkabinen dringt. Die Folge: Kopfschmerzen, Atemnot und möglicherweise sogar der Tod, wie der Fall des British-Airways-Piloten Richard Westgate zeigt. Er soll 2012 am sogenannten aerotoxischen Syndrom gestorben sein.

GCAQE will das nicht länger hinnehmen und ruft dazu auf, Wissenschaftler der University of Washington bei der Entwicklung eines Bluttests zu unterstützen. Dieser Test soll die giftigen Dämpfe im Blut nachweisen und so den Betroffenen Beweise in die Hand geben. «Seit sechs Jahrzehnten weiß die Luftfahrtbranche, dass diese Dämpfe die Leute an Bord krank machen können und sie haben noch immer keine Filter oder Warnsysteme installiert», kritisiert GCAQE in einer Mitteilung.

Hochgiftige Öldämpfe in der Frischluft

Die Vereinigung vergleicht das Problem mit den Risiken von Rauchen oder Asbest, die auch jahrzehntelang verschwiegen wurden. «Die Branche muss unter Druck geraten, damit sich endlich etwas ändert.» Unter dem Begriff aerotoxisches Syndrom werden mögliche Gesundheitsschädigungen diskutiert, die durch Verunreinigung der Atemluft in der Kabine von Passagierflugzeugen ausgelöst werden können. Nahezu alle Verkehrsflugzeuge beziehen ihre Frischluft über eine Zapfluftanlage aus dem Verdichter des Triebwerkes. Bei fehlerhafter Abdichtung der Lager im Verdichter können Öl oder Öldämpfe in die Kabinenluft gelangen, die hochgiftig bis nervenschädigend sind.

Video

Cessna 182 nach der Landung: Der Propeller fehlt.
Nachdem er einen ungewöhnlichen Geruch bemerkt hatte, brach ein Fluglehrer den Flug mit einer Cessna 172 ab. Im Landeanflug spitzte sich die Lage dann dramatisch zu.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Alternativroute für Project Sunrise: Sie führt am Nordpol vorbei.
Wenn die australische Fluggesellschaft ab 2027 nonstop zwischen Sydney und London fliegt, führt ein Teil der Flüge über eine der entlegensten Regionen der Erde. Die nördliche Alternativroute über die Polarregion bringt Qantas mehr Flexibilität und den Passagieren außergewöhnliche Ausblicke.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
INNA und Wizz Air: Das Video zu Wizz Away wurde am Flughafen Bukarest gedreht.
Wizz Air bringt mit dem Popstar Inna einen Song heraus. Wizz Away soll zum Sommerhit werden. Die Kombination Fluggesellschaft und Musik ist nicht neu. Ein Überblick von Fantasiesprache über Kerosin im Blut bis zu Mr. Trololo.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies