Letzte Aktualisierung: 18:45 Uhr

Bauhaus Luftfahrt und Technische Uni München forschen an neuer Luftmobilität

Auf Initiative des Bauhaus Luftfahrt hat die Fakultät für Luft- und Raumfahrt Munich Aerospace das neue Leitthema Urban Air Mobility auf den Weg gebracht. Es definiert den strategisch-inhaltlichen Rahmen für Forschungsvorhaben zum Einsatz von Fluggeräten für die urbane Mobilität. Gleichzeitig siedelt das Bauhaus Luftfahrt in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München eine Urban-Air-Mobility-Forschungsgruppe bei Munich Aerospace an.

Innerhalb des Leitthemas erforschen das Bauhaus Luftfahrt und wissenschaftliche Partner aus dem Munich-Aerospace-Netzwerk Lösungen für die städtische Mobilität von morgen. Hierzu müssen grundlegende Forschungsfragen, wie technologische Reife, Betriebsfähigkeit und regulatorische Unterstützung, beantwortet und wichtige Schlüsseltechnologien weiterentwickelt werden. Mirko Hornung, Bauhaus-Luftfahrt-Chef und Munich-Aerospace-Vorstand, begrüßt die neue Kooperationsbasis: «Mit dem Aufkommen von städtischen Initiativen und neuen Unternehmen, die in den Luftverkehrsmarkt eintreten, ist eine enge Zusammenarbeit und ein intensiver Informationsaustausch auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene notwendig.»

Zentrale Ziele der Forschungsanstrengungen im Rahmen von Munich Aerospace sind es, fortschrittliche Luftfahrzeugkonfigurationen zu ermöglichen, dabei Lärm und Energieverbrauch zu vermindern, Luftraumintegrationskonzepte zu entwickeln, die Vorteile von Urban Air Mobility auf der Ebene des Verkehrssystems zu verstehen und zu nutzen, sowie die Akzeptanz dieser neuartigen Anwendungen in der Gesellschaft zu fördern. «Mit dem neuen Leitthema stellt sich Munich Aerospace den Herausforderungen eines revolutionären Wandels in der Luftfahrt», so Günter Kappler, Sprecher für den Bereich Luftfahrt im wissenschaftlichen Beirat von Munich Aerospace. «Denn aus der Luftfahrt entwickeln sich immer mehr Mobilitätsprodukte, die man nach seinen Bedürfnissen abrufen kann. Lufttaxis oder autonome Drohnen sind hierfür nur Beispiele.»