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Avianca rutscht tief in die roten Zahlen

Avianca hat 2019 mit roten Zahlen abgeschlossen. Der Umsatz sank um 5,5 Prozent auf 4,62 Milliarden Dollar. Aus einem Betriebsgewinn im Vorjahr wurde ein -verlust von 278,9 Millionen und ein Reinverlust von 377,9 Millionen Dollar. Dafür sind auch Währungsveränderungen und Abschreibungen auf Derivativen Finanzinstrumenten verantwortlich. Vorstandsvorsitzender Anko van der Werff kommentiert: «Wir haben das Jahr 2019 mit nachweislichem Erfolg abgeschlossen, und zwar in Bezug auf die wichtigsten Säulen unseres Strategieplans für 2021, nämlich erstens, die Konzentration auf die Finanzkennzahlen von Avianca, die Stärkung der operativen Margen bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung einer disziplinierten Investitionstätigkeit und die Erzeugung eines beständigen Cashflows, um bis 2021 ein angemessenes Leverage-Niveau zu erreichen. Zweitens: operative Effizienz in unserer gesamten Organisation; Rationalisierung unserer Routen mit Blick auf die Optimierung der Gesamtrentabilität und die Beseitigung ineffizienter Unterflotten. Drittens, Konzentration auf den Avianca-Kunden; Rationalisierung unseres Netzwerks und Nutzung unserer Markentarife, um unser Angebot auf die Bedürfnisse unserer Kunden zuzuschneiden, die Rentabilität zu optimieren, Nebeneinkünfte zu erzielen und unsere Kundenerfahrung insgesamt zu verbessern, wobei wir von Aviancas preisgekröntem LifeMiles-Programm profitieren. Und schließlich konzentriert sich unsere vierte Säule auf das Avianca-Team in unserer gesamten Organisation. Die Stärkung unserer Unternehmenskultur, die Entwicklung einer auf Best Practices ausgerichteten Denkweise und die Umwandlung von Gruppen von Kollegen in ein einziges Team sind der Schlüssel zur Verwirklichung unserer ehrgeizigen Pläne und Strategie.»