ATR-Maschine von Kingfisher: So bald kommen wohl keine neuen hinzu.

ATR annuliert Kingfisher-Bestellung

Der französisch-italienische Flugzeugbauer erhielt die abgemachten Vorauszahlungen für 38 bestellte Flieger nicht - und handelte.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Es wird immer enger für Kingfisher Airlines. Die Finanzprobleme schränken auch die operativen Fähigkeiten der Fluggesellschaft mittlerweile massiv ein. Erst kürzlich gab Eigentümer Vijay Mallya bekannt, dass sich die Flotte von 64 Fliegern in den nächsten Monaten wohl massiv verkleinern dürfe. Um fast ein Drittel dürfte sich die Zahl der Flieger in den kommenden Monaten reduzieren. Der Grund: Die Leasingverträge einiger der Flugzeuge laufen schon in den nächsten Monaten aus. Dass diese Verträge verlängert werden, ist nicht in jedem Fall wahrscheinlich. Doch das ist noch nicht alles, wie sich jetzt zeigte.

Jetzt gibt es auch noch Probleme mit einer offenen Bestellung. Wie die indische Wirtschaftszeitung Business Standard berichtet, hat der französisch-italienische Flugzeugbauer ATR (ursprünglich Avions de Transport Régional) eine Bestellung von 38 Fliegern des Typs ATR-72 gekündigt. Der Grund: Kingfisher war nicht in der Lage, versprochene Anzahlungen zu leisten. «Wir gehen nicht davon aus, dass Kingfisher in nächster Zeit in der Lage sein wird, neue Flieger aufzunehmen» so ATR-Chef Filippo Bagnato.

Weitere offene Bestellungen

Die Fluglinie hat bereits 26 Flieger des Flugzeubauers in ihrer Flotte - 20 davon müssen allerdings am Boden bleiben, weil die nötigen Ersatzteile fehlen. Eigentlich hatte Mallya vor, die Anzahl der Maschinen bis 2016 auf 137 zu verdoppeln. Außer der ATR-Bestellung stehen auch noch Orders bei Airbus aus. Auch die Auslieferung dieser Flieger ist nun - auch nach Mallyas Plänen, die Flotte zu verkleinern - fraglich. Am 31. Dezember standen gemäß dem Business Standard noch Bestellungen von fünf A380, fünf A350 und 15 A330 in den Büchern.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-neo-1

Airbus liefert im Februar 35 Flugzeuge aus - 28 Orders von drei Kunden

ticker-airbus-konzern-

Airbus und Fraunhofer-Institut suchen das bessere Ruder

Jetblue Airbus A220-300

Wie viel wissen Sie über den Airbus A220?

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.

Airbus ist nicht einverstanden mit den Prioritäten von Pratt & Whitney

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin