Die Region rund um den Flughafen Tel Aviv am 7. Oktober um 22:02 Uhr (MESZ): Wenig Verkehr.

Flughafen Tel AvivAngriffe auf Israel: Lufthansa streicht bis Montag alle Flüge

Die Angriffe der Hamas auf Israel haben auch Folgen für den zivilen Luftverkehr. Viele Airlines streichen die Flüge nach Israel.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die islamistische Hamas greift Israel seit Samstagmorgen (7. Oktober) an, laut Angaben des israelischen Militärs mit mehr als 2000 Raketen sowie mit Terrorkommandos. Das Land antwortet mit Luftangriffen auf Hamas-Einrichtungen im Gazastreifen. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte aus dem Militärhauptquartier in Tel Aviv: «Wir sind im Krieg.»

Das hat auch Folgen für den zivilen Luftverkehr. So wurden schon am Morgen angesichts der offenbar unklaren Sicherheitslage mehrere Flüge, die eigentlich nach Tel Aviv gehen sollten, umgeleitet. So drehte der aus Rom kommende Wizz-Air-Flug W48395 über Griechenland um und kehrte zurück in die italienische Hauptstadt. Flug W61559 der ungarischen Billigairline ab Warschau landet in Larnaca auf Zypern statt in Tel Aviv.

Lufthansa reduziert das Angebot

Turkish-Airlines-Flug TK7714 von Istanbul nach Tel Aviv drehte auf der Höhe von Zypern um und kehrte zurück in die türkische Metropole. Der Großteil der Flüge landete zu dieser Zeit aber noch regulär. Laut Daten von Flightradar wurden vormittags zunächst sechs Jets umgeleitet. Hinzu kamen einige gestrichene Flüge, die gar nicht erst abhoben. Am Sonntag sah die Lage dann anders aus. Viele Flüge wurden am Flughafen Ben Gurion gestrichen, viele waren verspätet.

Die Lufthansa Group erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur DPA, dass man aufgrund der aktuellen Sicherheitslage das Angebot von und nach Tel Aviv reduziere. Lufthansa-Tochter Swiss flog am Samstag noch zwei Mal und stellte dann am Samstagabend das Angebot bis auf weiteres ein. Lufthansa führte noch einen Flug durch. Auch Austrian Airlines stoppte die Flüge nach Israel. Wie es weitergeht, wird basierend auf aktuellen Entwicklungen entschieden.

Kostenlose Umbuchung bei El Al

Auch Flüge von Ryanair kehrten wieder um und flogen an den Zielort zurück. Ein Flug von United Airlines aus San Francisco drehte über Grünland um und wird rund zwölf Stunden nach Start wieder am Ausgangsort landen. Weitere Flüge der Airline nach Tel Aviv sind aktuell gestrichen.

Israels Nationalairline El Al ermöglicht Kundinnen und Kunden aufgrund der Situation kostenlose Stornierungen und Umbuchungen. Es gibt Berichte, dass Flughäfen im Süden des Landes gebeten haben, den Betrieb einzustellen. Vereinzelte Flüge ab Eilat sind aber zum Beispiel noch geplant.

Nach der Ankunft flach auf den Boden

Am frühen Abend kam aufgrund von Hamas-Raktenangriffen auf Tel Aviv der Großteil des Flugverkehrs an dem Flughafen der Stadt zum Erliegen. Der britische Journalist Secunder Kermani war an Bord eines der wenigen Flieger, die noch landeten. Während des Aussteigens seien Sirenen ertönt und Explosionen zu hören gewesen, berichtet er. Die Fluggäste seien angewiesen worden, sich flach auf den Boden zu legen.

Mehr zum Thema

Jet von Wizz Air: Tel Aviv kehrt in den Flugplan zurück.

Wizz Air kehrt nach Tel Aviv zurück - doch Pläne für eine eigene Basis liegen auf Eis

Boeing 777 von Emirates: Bald ab Tel Aviv in die Welt?

Emirates könnte bald Langstrecken ab Tel Aviv anbieten

Boeing 737 von El Al am Flughafen tel aviv: Aktuell gleicht der Airport einer US-Militärbasis.

Israelische Airlines haben kaum mehr Platz - weil das US-Militär zu viel Parkflächen braucht

ticker-israel

Israel lässt wieder etwas mehr Passagiere pro Abflug zu

Video

privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies