Handgepäck im Flugzeug: Mehr Passagiere reisen nur noch damit.

Austrian zieht Zügel anWie Lufthansa und Swiss es mit Handgepäck-Kontrollen halten

Nach Flugverspätungen führt Austrian Airlines nun mehr Handgepäck-Kontrollen durch. Wie ist die Lage bei den Schwester-Airlines Lufthansa und Swiss?

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Bei Austrian Airlines kam es im Dezember und Januar zu Flugverspätungen «aufgrund der Dauer des Verstauens des Handgepäcks», wie eine Sprecherin kürzlich erklärte. Daher führt die österreichische Lufthansa-Tochter seit März mehr Kontrollen durch, um zu große und zu schwere Handgepäckstücke zu identifizieren. Diese müssen dann aufgegeben werden.

Doch wie sieht es bei den Schwester-Airlines aus? Eine Sprecherin von Swiss erklärt, schon seit der Einführung von reinen Handgepäck-Tarifen habe man festgestellt, dass Reisende vermehrt «zu großes und/oder schweres Handgepäck abgenommen werden muss». Zudem beobachte man seit der Pandemie, dass mehr Fluggäste nur mit Handgepäck reisen. «Wird zu viel Handgepäck mit an Bord gebracht, braucht es entsprechend länger, um alles zu verstauen. Dies kann den Abflug verzögern und damit leider zu Verspätungen führen.»

«Kritische Flüge können wir eruieren»

Man setze darauf, die Fluggäste öfter auf Höchstgrenzen bei Anzahl, Gewicht und Größe des Handgepäcks hinzuweisen, etwa in der Buchungsbestätigung und beim Online-Check-in. Man führe aber auch im Abflugbereich Kontrollen durch. «Kritische Flüge können wir im Vorfeld eruieren und setzen bei Bedarf zusätzliche Mitarbeitende für die entsprechenden Kontrollen im Abflugbereich ein», erklärt die Swiss-Sprecherin.

Auch eine Lufthansa-Sprecherin sagt: «Die Kontrollen werden punktuell besonders dort verstärkt, wo es erfahrungsgemäß ein hohes Fluggast- und Handgepäckaufkommen gibt.» Auf besonders gut ausgelasteten Flügen und ausgewählten Strecken erhalten Reisende, die ihre Kontaktdaten hinterlegt haben, zudem zuvor eine E-Mail beziehungsweise eine SMS von Lufthansa mit der Bitte, das Handgepäck kostenfrei einzuchecken.

Hinweis für Jacken und Mäntel

«Aktuell gibt es keine konkreten Pläne für verstärkte Kontrollen», so die Lufthansa-Sprecherin. Sie weist allerdings noch auf ein Problem hin, das nicht über Größe und Gewicht der Trolleys und Rucksäcke erfasst und gelöst werden kann: «Kommen noch zu verstauende Jacken und Mäntel hinzu, bleibt sehr wenig Platz in den Gepäckfächern», so die Sprecherin. Daher bitte man die Reisenden, Handgepäck auch unter dem Vordersitz zu verstauen und «für Mäntel und Jacken gibt es Kleiderhaken an den Vordersitzen».

Mehr zum Thema

Handgepäck im Flugzeug: Zu große Stücke sorgen für Probleme.

Austrian Airlines zieht Zügel bei Handgepäck-Kontrollen an

Pegasus verschärft die Handgepäckregeln

Pegasus verschärft die Handgepäckregeln

Auch Transavia macht großes Handgepäck kostenpflichtig

Auch Transavia macht großes Handgepäck kostenpflichtig

ticker-lufthansa

Lufthansa kritisiert Streikaufruf der Pilotinnen und Piloten

Video

Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin