«Somali Airlines, 1964 gegründet, setzt auf ihren Inlandsstrecken eine Fokker F27 und zwei Cessnas sowie auf ihren internationalen Routen zwei Boeing 707 ein», hieß es 1986 in einem Bericht der Weltbank. «Letztere verbinden Mogadishu mit Rom, Frankfurt, Kairo, Nairobi, Djibouti, den Seychellen und verschiedenen Zielen auf der Arabischen Halbinsel.»
Im Winterflugplan 1988/89 setzte die afrikanische Fluglinie auch erstmals Airbus A310 ein. In diesem Flugplan war sie auch zwei Mal pro Woche in Deutschland zu Gast. Montags und freitags startete sie jeweils um 17:20 Uhr in Frankfurt und flog über Rom nach Mogadishu. Als der Bürgerkrieg in Somalia 1991 seinen Höhepunkt erreichte, konnte die Fluggesellschaft ihren Betrieb nicht mehr aufrechterhalten und verschwand aus der Welt.
«Somali Airlines in der letzten Phase der Vorbereitungen»
Doch nun gibt es einen neuen Vorstoß. «Somali Airlines befindet sich in der letzten Phase der Vorbereitungen, der erste Flug wird etwa Mitte September stattfinden», zitiert das Nachrichtenportal Eastleigh Voice den Chef der Luftfahrtbehörde, Ahmed Ma’allin.
Setzt Somali Airlines zu Beginn auf zwei Airbus A320?
Der Blogger Osman Omar zeigt in einem Video eine Rede von Ma’allin in Somali und schreibt dazu: «Salam Air, Rwandair und Flynas werden voraussichtlich Flüge nach Mogadishu aufnehmen, während Tickets von Somali Airlines laut dem Direktor der somalischen Zivilluftfahrtbehörde bis Mitte September in den Verkauf gehen könnten.»
Detaillierte Angaben zum geplanten Streckennetz oder zur Flotte gibt es bisher nicht. Lokale Medienberichte verweisen aber weiterhin auf die im vergangenen Jahr angekündigte Beschaffung von zwei A320. Woher die Jets kommen sollen, ist jedoch noch nicht bekannt.
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