Tödliche Erkrankung: Etwa 60 Prozent der Ebola-Erkrankten sterben an dem Virus.

Temperaturmesser oder AnnulierungenSo kämpfen die Airlines gegen Ebola

Die Ebola-Epidemie breitet sich in Westafrika weiter aus. Emirates hat reagiert und Flüge nach Guinea gestrichen. Andere Airlines bleiben gelassener.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

«Wir beobachten die Situation in Westafrika sehr genau und stimmen uns mit Behörden, der Weltgesundheitsorganisation WHO und auch Hilfsorganisationen vor Ort ab», erklärte ein Air-France-Sprecher gegenüber aeroTELEGRAPH. Derzeit sehe man aber keinen Grund, Flüge in die von Ebola betroffenen Gebiete in Westafrika abzusagen. Die französische Airline fliegt also weiterhin Freetown in Sierra Leone und auch Conakry in Guinea an. Passagiere müssten vor ihrem Abflug in den betroffenen Gebieten einen Fragebogen ausfüllen, ob sie in Kontakt mit der Krankheit gekommen sind. Bislang habe es bei Air France keine Verdachtsmomente gegeben.

Ähnlich äußerte sich Brussels Airlines, die neben Freetown und Conakry auch Liberias Hauptstadt Monrovia anfliegt. In Absprache mit Behörden und Organisationen behalte man die Lage sehr genau im Auge, sagte eine Airline-Sprecherin zu aeroTELEGRAPH. Zudem habe man die Crews sensibilisiert. Sie sollten nach möglichen Symptomen bei Passagieren Ausschau halten und hätten dafür auch medizinische Kits an Bord. Bevor die Passagiere in Westafrika an Bord gehen, würde ihre Temperatur gemessen.

Verdachtsmomente in London

British Airways hingegen kündigte an, alle Flüge von und nach Sierra Leone und Liberia bis Ende August einzustellen. Grund sei die «Verschlechterung der allgemeinen gesundheitlichen Lage in den Ländern», zitiert die BBC die Airline. Vor wenigen Tagen hatte bereits Emirates bekannt gegeben, dass alle Flüge nach Guinea gestrichen würden. Die Sicherheit von Passagieren und Besatzung sei höchste Priorität. Theoretisch könnte ein infizierter Passagier Hunderte Mitreisende infizieren. Allerdings verbreitet sich Ebola nur durch direkten Kontakt, etwa über den Austausch von Blut oder Körperflüssigkeiten.

Immer wieder kam es in den vergangenen Tagen zu Verdachtsmomenten, dass Flugpassagiere den Virus in sich tragen könnten. Am Londoner Flughafen Gatwick war eine Frau aus Sierra Leone aufgefallen, die sich übergeben musste und stark schwitzte. Die Maschine von Gambia Bird wurde daraufhin laut einem Bericht des Mirrors unter Quarantäne gestellt. Die Frau verstarb später im Krankenhaus, ein Test auf den Ebola-Virus fiel negativ aus. Zuvor war ein infizierter Passagier in Nigeria gelandet, meldete die australische Seite News.

Tödliche Krankheit breitet sich aus

Ebola gilt als eine der gefährlichsten Krankheiten überhaupt. Bislang gibt es weder Impfstoff noch Behandlungsmethode für die Krankheit. Beim jetzigen Ausbruch sind bislang 60 Prozent der Erkrankten gestorben. Hauptsächlich sind die westafrikanischen Länder Sierra Leone, Liberia und Guinea betroffen. Einzelne Fälle wurden mittlerweile auch aus Nigeria gemeldet. Die Lufthansa fliegt täglich von Frankfurt aus zwei Ziele in Nigeria an, Lagos und Abuja. Bislang plant die deutsche Airline aber keine Streichung der Flüge.

Mehr zum Thema

ticker-emirates

Emirates kurbelt Nachfrage an - unbegrenzt kostenlose Umbuchungen für Dubai-Flüge

ticker-emirates

Emirates bleibt bis 2033 Hauptsponsor des FC Arsenal

Foto der Boeing 777X aus dem Mai 2020: Ist eine Modernisierung der D-ABTA möglich und sinnvoll?

Auch Lufthansa will veraltete Boeing 777X nicht akzeptieren

ticker-emirates

Emirates und South African Airways bauen Codeshare-Partnerschaft aus

Video

erste boeing 737 max tarom
Die rumänische Fluglinie steht kurz vor der Übernahme ihrer ersten Boeing 737 Max. Das Flugzeug von Tarom trägt schon seine Bemalung - und die zeigt neue Designelemente.
Timo Nowack
Timo Nowack
fiat panda mailand linate hawker
Ungewöhnlicher Unfall am Flughafen Mailand-Linate: Ein Fiat Panda ist dort ungebremst mit einem rollenden Privatjet kollidiert, wie ein Video einer Überwachungskamera zeigt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Flughafen Pereria: Massive Schäden am Terminal.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat im Westen Kolumbiens schwere Zerstörungen angerichtet und mindestens 110 Menschen das Leben gekostet. Auch der Luftverkehr ist betroffen: Sieben Flughäfen mussten ihren Betrieb einstellen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin