Ein Airbus der australischen Jetstar. Wenn die Behörden grünes Licht geben, wird Jetstar auch in Hong Kong eine Basis betreiben.

Neuer Billigflieger für China

Von Hongkong aus will Jetstar die chinesische Luftfahrt aufmischen. Die Airline will die Preise auf dem chinesischen Markt halbieren.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Mitte 2013 will Jetstar Hong Kong zum ersten Mal abheben. Vorausgesetzt, die chinesischen Behörden genehmigen den jetzt eingereichten Antrag der Airline. In diesem zeigt Jetstar Hong Kong, wie der Flugbetrieb aussehen wird. Fest steht bisher, dass die Basis in Hong Kong sein wird. Die Fluglinie startet mit 3 Airbus A320. Innerhalb von zwei Jahren sollen es dann 18 Maschinen dieses Typs werden. Hinter der neuen Gesellschaft stehen zu gleichen Teilen Qantas und die aus Shanghai operierende China Eastern. Unter dem Label Jetstar betreibt Qantas selber oder über Beteiligungen bereits diverse Lowcost-Fluggesellschaften, unter anderem in Australien, Vietnam oder Japan.

Jetstar wäre einer der ersten Anbieter von Lowcost-Flügen innerhalb Chinas. Im Reich der Mitte setzt bisher nur die vergleichsweise kleine zu einem Reiseveranstalter gehörende Spring Airlines auf das Lowcost-Konzept. Jetstar Goup-Chefin Jayne Hrdlicka glaubt an eine enorme Nachfrage nach dem Modell. Die Erfahrungen in Singapur, Japan oder Australien würden zeigen, dass die Nachfrage insgesamt steigen wird, weil sich mehr Leute das Reisen mit dem Flugzeug leisten können. In der hauseigenen Medienmitteilung verspricht Jetstar Flugtarife, welche 50 Prozent günstiger sein sollen als bei den klassischen Fullservice-Gesellschaften. In einer Umfrage von Jetstar gaben 70 Prozent der Hong Konger an, dass die aktuellen Tarife zu hoch seien.

Entscheid noch in diesem Jahr

In den nächsten Wochen will die Airline bereits Bodenpersonal und Piloten rekrutieren. Allerdings bezweifeln Finanz-Analysten in Hong Kong, dass die Airline die Auflagen für eine Bewilligung erfüllt. Der Chef von China Eastern rechnet auf jeden Fall mit einem Entscheid der Behörden noch in diesem Jahr.

Mehr zum Thema

ticker-qantas

Los Angeles Rams und San Francisco 49ers: Qantas fliegt NFL-Teams mit Airbus A380 nach Melbourne

ticker-qantas

Erste Embraer E190 für Qantas in Perth eingetroffen

ticker-condor-beige

Qantas nimmt Condor als Partner ihres Vielfliegerprogramms auf

ticker-qantas

Bodenpersonal von Qantas droht mit Streik

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack