Piste des Flughafens Dortmund: hier will Carinair bald starten.

CarinairNeue Airline will Dortmund zur Basis machen

Carinair aus Malta setzt auf Airbus A220 oder Sukhoi Superjet und will Fliegen neu erfinden. Auch eine erste Basis hat die ziemlich ambitionierte Fluggesellschaft bereits ausgemacht: Dortmund.

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Carinair? Der Name ist in der Luftfahrtbranche völlig unbekannt. Das soll sich ändern. Die Gründer der neuen Fluggesellschaft mit Sitz auf Malta wollen Fliegen neu erfinden. 34 Zoll oder 86 Zentimeter Sitzabstand, eine Auswahl von vier in einem neu entwickelten Ofen frisch zubereiten Menüs in der Business Class, Gratis-Wifi und Bordunterhaltung, schnelle Sicherheitskontrolle, schnelles Einstiegen, einfaches Umbuchen, Zahlung mit Kryptowährungen ... - die Liste der Annehmlichkeiten, welche die Airline anbieten will, ist lang.

Noch dieses Jahr will Carinair starten. Als erste Basis hat die Fluglinie Dortmund ausgewählt. Von dort aus will sie Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zu europäischen Zielen anbieten. Als Flotte sind 100-Plätzer geplant, wie Mitgründer Hans Hekker dem Portal Aerobuzz erklärte. Airbus A220 und Sukhoi Superjet stünden aktuell noch in der engeren Auswahl. Der Zeitung Ruhr Nachrichten nannte der ehemalige Berater und Mitarbeiter von Mitsubishi Aircraft als mögliche Ziele Lissabon, Madrid, Moskau, Paris, Prag und Wien.

Es fehlt noch das Geld

Hekker plant nicht nur bei Service und Starttermin sehr ambitioniert, sondern auch bei der Flotte. Sie soll schnell 26 Flugzeuge betragen. Vier bis fünf davon sollen in Dortmund stationiert sein. Ein ziemlich bedeutendes Problem hat die Fluggesellschaft aber noch. Sie braucht noch 1,3 bis 1,4 Milliarden Euro, um bis Ende 2019 starten zu können. Man führe schon Gespräche mit Geldgebern, so der Mitgründer.

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