Flugzeug von Swiss: Die Schweizer legen deutlich zu.

Swiss glänzt bei Gewinn, Eurowings bricht einLufthansa-Gruppe denkt über Preiserhöhung nach

Während Eurowings in die roten Zahlen rutscht, ist Swiss die profitabelste Airline des Lufthansa-Konzerns. Den Anstieg der Treibstoffkosten werden auch die Passagiere spüren.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Lufthansa-Chef Carsten Spohr stellt eine Erhöhung der Ticketpreise in Aussicht. «Wir erwarten, dass die deutlich gestiegenen Treibstoffkosten spätestens ab 2019 zu höheren Ticketpreisen führen werden», sagte Carsten Spohr bei der Vorstellung der Konzernzahlen zum dritten Quartal. In den ersten neun Monaten des Jahres sank der Nettogewinn der Lufthansa Group im Vorjahresvergleich um 6 Prozent auf 1,74 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilte.

Belastet wurde das Ergebnis laut Lufthansa auch durch um 536 Millionen Euro gestie­gene Treibstoffkosten. Dazu kämen höhere Aufwendungen im Zusammenhang mit Verspätungen und Flug­ausfällen sowie höhere Technik- und Wartungskosten. Entsprechend sich auch die Aussicht für das gesamte Jahr: «Wir rechnen in diesem Jahr mit einem Kostenanstieg von mehr als einer Milliarde Euro allein durch Treibstoffkosten und Sonderbelastungen durch Flugausfälle und Verspätungen», schreibt der Luftfahrtkonzern am Dienstag (30. Oktober).

Minus 65 Millionen Euro bei Eurowings

Profitabelste Airline des Konzerns ist Swiss, «die mit 525 Millionen Euro ein exzellentes Ergebnis erzielt hat, das um 18,8 Prozent über dem des Vorjahres liegt», heißt es. Lufthansa blieb mit 1,3 Milliarden Euro um 4,2 Prozent hinter dem Ergebnis des Vorjahres zurück. Bei Austrian Airlines ging das Ergebnis um 14 Prozent auf 86 Millionen Euro zurück.

Rote Zahle schrieb Eurowings: «Insbesondere durch Einmalkosten von 170 Millionen Euro für den Abschluss der Integration von Teilen der Air Berlin sowie zusätzlichen Kosten für Flugverspätungen und -ausfälle ist das Ergebnis von Eurowings in den ersten neun Monaten dieses Jahres um 210 Millionen Euro auf  minus 65 Millionen Euro zurückgegangen.»

900 Millionen Euro mehr für Sprit 2019

Auch im Ausblick auf das Gesamtjahr 2018 spricht Lufthansa von einem negativen Einfluss «von Integrationsaufwendungen bei Eurowings». Zudem werden sich die Treibstoffkosten um etwa 850 Millionen Euro gegenüber 2017 erhöhen. Für 2019 rechnet der Konzern zudem mit einem zusätzlichen Anstieg der Spritkosten von 900 Millionen Euro.

Mehr zum Thema

A320 Neo: Noch nicht so zuverlässig, wie Lufthansa es sich wünscht.

Lufthansa streicht 18.000 Flüge

Lufthansa-Crew: In A330, A340 und A350 sollen weniger Flugbegleiter mitfliegen.

Lufthansa will Flugbegleiter einsparen

ticker-lufthansa

Vereinigung Cockpit startet Urabstimmung über Streik bei Lufthansa Cityline

ticker-lufthansa

D-AIZY: Erster umgerüsteter Airbus A320 von Lufthansa ist wieder im Einsatz

Video

Flugzeug auf Zug: Waghalsiges Manöver.
Ein Pilot, ein fahrender Güterzug – und kaum Platz für Fehler. In der Türkei ist ein außergewöhnliches Landemanöver gelungen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies