Sammelkarten für American Airlines: Von der Gewerkschaft in den Umlauf gebracht

Initiative der GewerkschaftKult kommt zu American Airlines: Sammelkarten

Was bei anderen Fluggesellschaften längst Kult ist, kommt nun auch bei American Airlines an: Piloten geben neuerdings Flugzeug-Sammelkarten an Passagiere aus. Hinter der Initiative steckt nicht die Airline selbst, sondern die Pilotengewerkschaft.

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Wer häufig in den USA mit dem Flugzeug reist, dem sind Trading Cards vielleicht ein Begriff. Besonders in Nordamerika haben mehrere Fluggesellschaften solche Karten eingeführt, die meist verschiedene Flugzeugtypen zeigen und technische Daten sowie besondere Designs enthalten. Cockpitcrews verteilen diese Karten an Fans. Delta Air Lines, Alaska Airlines und Hawaiian Airlines gelten als Vorreiter mit umfangreichen und regelmäßig aktualisierten Serien. Bis lang nicht dabei war American Airlines.

Das ändert sich nun. Allerdings nicht direkt durch die Airline selbst, sondern durch ihre Pilotinnen und Piloten. Die Gewerkschaft Allied Pilots Association Alpa hat eigene Sammelkarten entworfen, die künftig an Passagiere verteilt werden sollen, wie zuerst das Portal PYOK berichtete. Darauf zu sehen sind unter anderem Flugzeuge wie die Boeing 787, Boeing 737 oder der Airbus A321, jeweils vor bekannten Zielen wie Paris oder Sydney.

Social Media befeuerte den Trend zu Sammelkarten

Der Schritt kommt nicht von ungefähr. In den vergangenen Jahren hatten immer mehr Reisende gezielt bei Crews nach den begehrten Karten gefragt. Spätestens seit der Trend auf Plattformen wie Tiktok viral ging, ist die Nachfrage stark gestiegen.

Bei American Airlines bekommt der Trend nun eine eigene Note. Die Karten zeigen nicht nur aktuelle Flugzeugtypen, sondern auch eine Boeing 777-300 in einer historischen Sonderlackierung zum 100-jährigen Bestehen der Airline. Damit wird aus einem typisch amerikanischen Sammeltrend ein Stück Markenpflege. Und das initiiert von der Belegschaft selbst.

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