In den 2000er-Jahren wurde Air Berlin zum Platzhirsch in Tegel.

VerschobenEntscheidung über Air Berlin fällt wohl später

Angebote für die insolvente Air Berlin müssen bis spätestens heute abgegeben werden. Wer den Zuschlag erhält, wird aber offenbar erst nach der Bundestagswahl entschieden.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Heute (15. September) um 14 Uhr endet die Bieterfrist für die insolvente Air Berlin. Bis dahin müssen interessierte Investoren verbindliche Angebote abgeben. Als großer Favorit gilt die Lufthansa, doch zuletzt hatte auch Niki Lauda angekündigt: «Ich werde gemeinsam mit Thomas Cook und Condor anbieten.» Zu den weiteren potenziellen Kandidaten zählen unter anderem der britische Billigflieger Easyjet sowie der Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl.

Wer am Ende den Zuschlag bekommt, wollte der Gläubigerausschuss eigentlich bis zum 21. September entscheiden. Doch offenbar wird der Termin nach hinten verschoben: «Der Plan ist, am 25. September die endgültigen Entscheidungen zu treffen», sagte ein Air-Berlin-Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters und bestätigte damit einen Bericht des Tagesspiegel. Wie Reuters von einem Insider erfuhr, soll auch der Aufsichtsrat von Air Berlin am 25. September zusammenkommen.

Kritik von Gewerkschaft Verdi

Den 21. und 25. September trennen zwar nur wenige Tage, aber zwei wichtige Termine. Denn am 24. September findet sowohl die Bundestagswahl statt als auch der Berliner Volksentscheid zur Zukunft des Flughafens Tegel.

Kritik kam prompt von der Gewerkschaft Verdi. «Diese Vertagung geht vor allem zu Lasten der Beschäftigten, die endlich Entscheidungen über ihre Arbeitsplätze und über ihre Zukunft wollen», sagte Bundesvorstandsmitglied Christine Behle. In einer Verdi-Mitteilung heißt es weiter: «Behle befürchtet, dass die Verschiebung des Termins der bevorstehenden Bundestagswahl geschuldet sei, wenn beispielsweise das Darlehen nicht zurückgezahlt werden könne oder es Probleme mit der Übernahme der Beschäftigten gebe.»

Mehr zum Thema

Flieger von Niki (hier ein A320): Nicht jedes Flugzeug wird auf die gleiche Art beladen.

Lauda spannt mit Thomas Cook zusammen

Flieger von Air Berlin:

Die illustre Schar der Bieter für Air Berlin

INNA und Wizz Air: Das Video zu Wizz Away wurde am Flughafen Bukarest gedreht.

Wenn Airlines auf Popstars setzen

Flughafen Mönchengladbach: Wirkt ruhig - ist aber ganz schön geschäftig.

Einst Grasfeld, dann Air Berlins Düsseldorf-Alternative und heute Innovationslabor

Video

Cessna 182 nach der Landung: Der Propeller fehlt.
Nachdem er einen ungewöhnlichen Geruch bemerkt hatte, brach ein Fluglehrer den Flug mit einer Cessna 172 ab. Im Landeanflug spitzte sich die Lage dann dramatisch zu.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Alternativroute für Project Sunrise: Sie führt am Nordpol vorbei.
Wenn die australische Fluggesellschaft ab 2027 nonstop zwischen Sydney und London fliegt, führt ein Teil der Flüge über eine der entlegensten Regionen der Erde. Die nördliche Alternativroute über die Polarregion bringt Qantas mehr Flexibilität und den Passagieren außergewöhnliche Ausblicke.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
INNA und Wizz Air: Das Video zu Wizz Away wurde am Flughafen Bukarest gedreht.
Wizz Air bringt mit dem Popstar Inna einen Song heraus. Wizz Away soll zum Sommerhit werden. Die Kombination Fluggesellschaft und Musik ist nicht neu. Ein Überblick von Fantasiesprache über Kerosin im Blut bis zu Mr. Trololo.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies