Il-96 von Cubana: Der Airline geht das Fluggerät aus.

Sanktionen der USACubana muss Großteil der Auslandsflüge einstellen

Die Regierung der Vereinigten Staaten will Touristen von Kuba fernhalten und beschränkt daher das Flugzeugleasing. Die staatliche Airline muss viele Verbindungen streichen.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Die USA haben ihre Sanktionen gegen Kuba ausgeweitet - und das auch in der Luftfahrt. So schrieb das Bureau of Industry and Security BIS der USA am 18. Oktober: «Um Einnahmen für seine illegalen Aktivitäten zu erzielen, greift das kubanische Regime darauf zurück, Touristen mit geleasten Flugzeugen, die der BIS-Gerichtsbarkeit unterliegen, zu befördern.÷ Daher widerrufe man bestehende Lizenzen für Flugzeug-Leasingverträge an kubanische staatliche Fluggesellschaften und werde zukünftige Anträge auf Flugzeugleasing ablehnen.

Die Vereinigten Staaten werfen Kubas Regierung Verletzungen der Menschenrechte und die Unterstützung des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro vor. Die Maßnahme hat unmittelbare Auswirkungen auf die staatliche Fluggesellschaft Cubana de Aviacion. Die Airline muss den Großteil ihrer internationalen Verbindungen streichen.

40.000 Passagiere betroffen

Denn wie Cubana mitteilt, haben Leasingfirmen aus Drittländern die Zusammenarbeit beendet. Nun kann sie Santo Domingo, Cancun, Caracas, Port-au-Prince, Fort de France (Martinique) und Point de Pitre (Guadeloupe) nicht mehr anfliegen. Damit bleiben laut dem Nachrichtenportal Cibercuba international nur Flüge nach Buenos Aires und Madrid. Im Inland sollen demnach vor allem die Ziele Holguin und Santiago de Cuba betroffen sein.

Zwar nennt die Fluggesellschaft weder die Namen der Leasingfirmen, noch führt sie aus, welche Flugzeuge genau wegfallen. Cubana rechnet aber damit, das bis zum 31. Dezember insgesamt rund 40.000 Passagiere auf ihre Flüge verzichten müssen. Verlässliche Angaben zur aktiven Flotte von Cubana sind schwierig zu bekommen. Gemäß Aero Transport Data Bank besteht sie derzeit aus fünf Maschinen: zwei Ilyushin Il-96, einem Airbus A320 und zwei ATR 72-500.

Mehr zum Thema

Antonov An-158 von Cubana: Ein Neustart ist geplant.

Antonov will Cubanas An-158 fit machen

Die beiden ATR 72 in Toulouse: Eine Maschine ist bereits in den Farben von Cubana lackiert.

Cubana bekommt zwei neue ATR

Che-Guevara-Portrait in Havanna: Nicht beliebt bei der US-Regierung.

US-Businessjets dürfen nicht mehr nach Kuba fliegen

Anflug: Heute landen wir auf einem Inselflughafen.

Wie gut kennen Sie sich mit Inselflughäfen aus?

Video

Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
vueling airbus a320 mann auf flugzeug
Sicherheitsvorfall am Flughafen Valencia. An dem spanischen Airport ist am Wochenende ein junger Mann auf ein Flugzeug von Vueling geklettert.
Timo Nowack
Timo Nowack