Airbus im Arkia-Design: Bis 2018 soll die israelische Airline vier A321neo erhalten.

A350: «Risiko ist minimiert»

Der Erstflug von Airbus' A350 rückt näher. Der Flugzeugbauer ist selbstbewusst, was den neuen Jet betrifft. Doch noch ist der baldige Erstflug gefährdet.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Aus einem Nachteil wurde für Airbus ein deutlicher Vorteil. Der A350 soll erst im kommenden Jahr auf den Markt kommen – Mehr als zwei Jahre nach Boeings Konkurrent Dreamliner. Beide Langstreckenflieger sollen effizienter, sparsamer, moderner sein als Vorgängermodelle. Doch Boeings B787 hatte lange die Nase vorn. Airbus fuhr trotz vieler Neuerungen dennoch eine traditionellere Strategie. Komplett neue Technik wie beim Dreamliner mieden die Europäer lieber. Zunächst sah es aus, als sei das ein deutlicher Wettbewerbsvorteil für Boeing. Doch sei diesem Jahr ist alles anders.

Seit dem Grounding der B787 in Folge von Problemen mit den neuartigen Lithium-Ionen-Batterien beeilte sich Airbus, immer wieder zu beteuern, dass man sich auf bewährte Technik stütze, die keine Risiken wie der Dreamliner berge. Auch im Vorfeld der Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris bleibt Airbus dabei. «Die technischen Risiken sind auf ein Minimum reduziert», so Airbus-Chef Fabrice Brégier laut der Nachrichtenagentur Reuters. «Ich habe immerhin überhaupt keine Lust, einen gegroundeten Flieger an den Start zu bringen.»

Kein Datum bekannt

Wann genau der Flieger das erste Mal abhebt, ist unklar, doch dass es bald sein sollte, ist klar. In der Branche munkelt man, dass der A350 schon am Donnerstag fliegen soll und auf der Luftfahrtmesse dem Dreamliner so die Schau stiehlt. Dafür spricht, dass Airbus bereits die Crew für den Flug bereits ausgesucht hat. Seit dem A380 im Jahr 2005 wäre es der erste Erstflug eines brandneuen Airbus-Fliegers. «Daher gehen wir so etwas sehr konservativ an», so ein Testpilot gegenüber Reuters.

Das ist auch ein Grund, weshalb der Erstflug in den nächsten Tagen noch immer gefährdet ist. Denn die Wettervorhersagen für die kommenden sieben Tage sind in Paris nicht besonders gut. Viele Gewitter und Wolken soll es geben. Zum anderen aber könnten auch Frankreichs Fluglotsen die Pläne boykottieren. Denn diese befinden sich seit heute (11. Juni) im Streik, der drei Tage dauern soll. Hebt der Jet nicht bald ab, so steht auch die Teilnahme in Le Bourget auf dem Spiel.

Mehr zum Thema

Tragflächen-Produktion bei Airbus in Broughton: Für den A321 Neo liegen viele Bestellungen vor.

Airbus investiert in ehemalige A380-Flügelfertigung, um A321-Produktion hochzufahren

Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.

Warum wenige Jahre alte Airbus und Boeing-Flugzeuge schon verschrottet werden

ticker-frankreich

Frankreich bestellt acht Airbus-Drohnen U050 Capa-X

Airbus A330 von Discover Airlines: Das Flugzeug ist der erste Airbus, der mit Aeroshark nachgerüstet wird.

Dieser Airbus wird gesharkt: In Dresden bekommt erstmals ein Airbus A330 die sparsame Haifischhaut

Video

airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg