Wohltat nach der Langstrecke: Cathay Pacific bietet für 30'000 Meilen eine 2-stündige Spa-Anwendung in einem Hotel in Hongkong an.

Wie Airlines die Vielflieger belohnen

Nur Gratisflüge und Upgrades gegen Meilen, das war einmal. Die Fluggesellschaften werden bei den Prämien kreativ.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Fliegen kann so schön sein - und Vielfliegen umso mehr: Meilensammler wurden seit jeher für ihre Treue zu einer Airline belohnt. Doch in Zeiten immer härterer Konkurrenz und tieferer Preise ist es auch immer weniger selbstverständlich, der einen Fluglinie treu zu blieben. Kein Wunder also, dass viele Airlines inzwischen ziemlich kreativ werden, wenn es darum geht, ihre Kunden an sich zu binden. Und die Devise lautet inzwischen: Je kreativer, desto besser. «Eine Airline kann mit passenden und kreativen Meilengeschenken zusätzlich bei den Kunden punkten», sagt Jay Sorenson, Präsident bei Ideaworks, nach der Auswertung von über 150 Fluggesellschaften und deren Treueprogrammen. «Wer dauernd geschäftlich mit dem Flugzeug unterwegs sein muss, will meistens keinen weiteren Frei-Flug dafür geschenkt kriegen», ist Sorenson überzeugt. «Und wer will schon eine weitere elektrische Zahnbürste?»

Zur Marke passende Prämien

Das Ziel einer Airline solle nicht sein, einen möglichst großen Prämienkatalog zu haben, sondern exklusive und zur Marke passende Prämien. Eine Fahrt in der 3,5 Millionen-Yacht, einen Flug im Privatjet oder eine signierte Weste von George Clooney - Die Fluggesellschaften werden kreativer, wenn es um Treueprämien für die gute Kundschaft geht. Paradebeispiel ist Virgin Atlantic: Den Meilensammlern winken Prämien wie ein Flug ins Weltall, Ferien auf der Privatinsel des Besitzers Richard Branson oder Seminare gegen Flugangst.

Attraktivere und breiter gestreute Prämien liegen auch im Interesse der Airlines. Die Meilenkonten der Kunden wachsen stetig, da mittlerweile nicht nur an Bord, sondern auch bei Hotelübernachtungen, bei Mietwagen und an der Supermarktkasse Meilen gesammelt werden können. Dies stellt die Buchhaltung der Gesellschaften auf die Probe. Alleine Lufthansa musste im Geschäftsjahr 2010 600 Millionen Euro Rückstellung bilden für nicht eingelöste Meilen.

Sehen Sie sich die ausgefallensten Prämiengeschenke in unserer Bildergalerie an.

Haben Sie selbst Beispiele für kreative Meilengeschenke? Erzählen Sie uns in den Kommentaren davon.

Mehr zum Thema

Empfang afghanischer Flüchtender am Airport: Ausreise wird immer schwieriger.

Wie Airline-Meilen Flüchtenden aus Afghanistan helfen

Telefonieren und dabei Meilen sammeln: Mit dem richtigen Abo ist das möglich.

Zehn Tipps für das Sammeln von Meilen im Alltag

Mitgliederkarte von United: Meilen verfallen nun für alle Teilnehmer nie mehr.

Bei United bleiben jetzt Meilen ewig gültig

Topbonus-Karte: Noch nicht weg vom Fenster.

Air Berlin löst wieder Meilen ein

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier