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Airlines können im Schweizer Luftraum direktere Routen wählen

Ab dem 1. Dezember 2022 haben Nutzer des oberen Luftraums der Schweiz Zugang zu kürzeren und effizienteren Flugrouten. Ermöglicht wird dies durch die Einführung des Free Route Airspace durch Skyguide oberhalb Flugfläche 195. Dies meldet der Funktionale Luftraumblock Europa Mitte – Fabec. Er ist eine Kooperationsplattform von Belgien, Frankreich, Deutschland, Luxemburg, den Niederlanden und der Schweiz zum Thema Flugsicherung.

Free Route Airspace bedeutet eine grundlegende Änderung in der Flugplaneingabe. Neu können die Fluggesellschaften Routen zwischen definierten horizontalen Ein- und Ausstiegspunkten planen und die für sie optimalen Flugwege auswählen. Dies ermöglicht direktere Routen zu wählen und die Flugpläne besser an die tatsächlich geflogene Strecke anzupassen.

Die Schweizer Implementierung des Free Route Airspace folgt der in den benachbarten französischen und deutschen Bezirkskontrollstellen Kontrollzentren und ähnlichen Verfahren in Belgien, Luxemburg und den Niederlanden. Die französische Flugsicherungsorganisation DSNA führte Free Route Airspace in Paris, Bordeaux und Brest im Dezember 2021 ein und plant die teilweise Einführung in den beiden verbleibenden Bezirkskontrollstellen in Marseille und Reims im Februar 2024, gefolgt von der vollständigen Einführung im Februar 2025.

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