Twitter-Account von Southwest: Der Social-Media-Musterschüler

Der Social-Media-Irrtum der Airlines

Eine Befragung zeigt, welche Airlines Social Media erfolgreich für sich nutzen, und welche dabei versagen. Das Ergebnis ist überraschend.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Social Media wird immer wichtiger für Unternehmen - keine Frage. Und damit auch für Airlines. Ein Beispiel. Die Zahl der Tweets, die die Airlines beim Kurznachrichtendienst Twitter empfangen, hat sich allein von Februar bis März dieses Jahres um 60 Prozent gesteigert. Kunden nutzen den Kanal, um Feedback zu geben und Informationen zu erhalten.

Aber wie die verschiedenen Fluggesellschaften das neue Phänomen angehen, unterschiedet sich von Fall zu Fall. Und davon hängt auch ab, wie erfolgreich sie damit sind.

Das Branchenblog Simpliflying hat das in einer beeindruckenden Infografik gezeigt. Dafür haben die Experten 25 Airlines zu ihrer Social-Media-Strategie befragt. Was sie wissen wollten: Wie handhaben sie das Thema - gibt es ein spezielles Social-Media-Team, einen Chef-Twitterer? Oder sind Mitarbeitende aus allen Bereichen daran beteiligt? Was sind die Pläne für die Zukunft? Alles, um eine Antwort zu bekommen: Bedeutet größere Mühe auch größeren Erfolg?

Umdenken nötig

Das Ergebnis ist überraschend: Im Social-Media-Bereich ist die Antwort auf die Frage nein. Airlines, die ein spezielle Team nur für Soziale Netzwerke beschäftigen, haben in dem Bereich weniger Erfolg als diejenigen, die einen integrierten Ansatzgewählt haben, in dem Beschäftigte aus allen Bereichen an der Strategie beteiligt sind. Den Fluggesellschaften scheint das noch nicht so ganz klar zu sein: 40 Prozent der Befragten planen, ihre Social-Media-Teams zu erweitern.

Dabei reicht schon der Blick auf ein Beispiel, um zu sehen, dass das vielleicht nicht die beste Strategie ist. Die niederländische Fluggesellschaft KLM hat 125'000 Follower bei Twitter, rund 200'000 Fans bei Facebook. 23 Spezialisten kümmern sich allein um den Bereich. Die amerikanische Airline Southwest hat nur vier Social-Media-Profis angestellt und verfolgt das integrierte Modell. Die Zahlen sprechen für sich. 1,1 Millionen Follower, fast 1,4 Millionen Fans.

Der Grund dafür: Die Airlines, deren Strategie aufgeht, setzen auf Kommunikation, nicht auf Werbung. Follower und Fans wollen nicht nur Rezipienten sein, sondern integriert werden. Und dadurch eben das Gefühl haben, Einfluss zu nehmen. Und das funktioniert eben am besten, wenn man das Ganze so wenig professionell wie möglich angeht.

Sehen Sie die ganze Grafik hier.

Video

midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies