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Airbus A380 braucht Dichtungen gegen Treibstoffleck

Die meisten Airbus A380 müssen gegen die Gefahr eines Treibstofflecks abgesichert werden. Denn bei einem Superjumbo eines nicht genannten Betreibers wurde solch ein Leck am rechten Flügel entdeckt, wie die europäische Luftfahrtbehörde Easa am 7. Januar in einer Lufttüchtigkeitsanweisung erklärt. Die Flüssigkeit sammelte sich in der Flügelabdeckung des A380.

Es besteht demnach die Gefahr, dass angesammelter Treibstoff entlang der Unterseite des Flügels bis hinunter zum Flügelfahrwerk laufen kann. «Wenn dieser Zustand nicht behoben wird, könnte Treibstoff auf heiße Teile des Fahrwerks tropfen, was zu einer Brandausbreitung auf die Tragfläche und damit zum Verlust des Flugzeugs führen könnte», so die Behörde.

Airbus hatte für das Problem bereits Anfang 2019 eine Lösung mit Abflusslöchern entwickelt, doch die reicht nicht aus. Daher schreibt die Easa nun zusätzlich den Einbau von fünf Dichtungselementen sowie zwei zusätzliche Löchern vor. Betreiber haben zwölf Monate Zeit für die Umsetzung. Betroffen sind alle A380 außer die neuesten, bei denen die Änderungen schon während der Produktion vorgenommen wurden.