A350 von Airbus: Noch unfertig.

A350: Rätsel um den Erstflug

Airbus' neuer Langstreckenflieger knackte die Marke von 600 Bestellungen. Doch euphorisch ist man in Toulouse nicht. Wann der Erstflug stattfindet, bleibt geheim.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Schöne Bescherung mitten im Februar: Airbus verbuchte Anfang Woche eine Bestellung für zwanzig A350-900, fünf A350-1000 und Optionen auf weitere fünf Jets der längeren A350-Version. Nach Listenpreisen ist der Auftrag 7,4 Milliarden Dollar wert. Die kalifornische Air Lease Corporation entschied sich als neuster Kunde für den neuen Langstreckenflieger der Europäer. Der A350 soll neben Boeings Dreamliner auch den populärsten Jet des Konkurrenten konkurrenzieren - die B777. Mit der neusten Order überschritt die Anzahl der Bestellungen nun die Marke von 600.

Gerade jetzt, in Zeiten, in denen der Dreamliner von Boeing eine Negativschlagzeile nach der anderen produziert, sind immer mehr Augen auf den A350 gerichtet. Wird der Konkurrent es mit seinem modernsten Flieger besser machen? Oder drohen ähnliche Patzer und immer wieder Verspätungen? Bei Airbus tut man alles, um letzteres zu verhindern. Den Zeitplan beim A350-Programm einzuhalten, hat für den Flugzeugbauer absolute Priorität.

Dienstantritt Anfang 2014

Immerhin musste man den Dienstantritt schon auf Anfang 2014 verschieben. Mit Ankündigungen hält man sich daher inzwischen bedeckt. Der Erstflug sei für «Mitte 2013» geplant, hiess es kürzlich. Dass der A350 pünktlich zur Pariser Luftfahrtmesse in Le Bourget im Juni abheben wird, zweifeln viele in der Branche inzwischen an. Und auch Airbus-Chef Fabrice Brégier gibt sich zumindest nicht über-selbstbewusst. «Ich bestätige Ihnen, dass der A350 seinen Erstflug nicht im Rahmen von Le Bourget absolvieren wird», so der Manager gemäß der Zeitung Les Echos gegenüber Journalisten.

Wie Les Echos weiter berichtet, begannen noch nicht einmal die Tests mit dem Rumpf des Fliegers. Diese dürften im Vorfeld des ersten Fluges einige Monate dauern. Außerdem fehlen offenbar noch viele wichtige Bauteile, die von Zulieferern unter anderem aus Deutschland kommen sollten, wie ein Besuch der Fertigungshallen in Toulouse ergeben haben soll.

Triebwerke gerade zertifiziert

Immerhin: Der A350, der schon Mitte des Jahres abheben soll, hat inzwischen Triebwerke. Doch bis vor kurzem hatte der Jet noch keine Triebwerke. Die Rolls-Royce Trent XWB erhielten erst gestern Donnerstag (7. Februar) die Zulassung. Die Probleme mit den Zulieferern nehme man in die Hand, um die Produktionskette zu optimieren, so Brégier. Man fokussiere sich voll und ganz auf das wichtigste Ziel: Den A350 in die Luft zu bekommen.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-neo-1

Airbus liefert im Februar 35 Flugzeuge aus - 28 Orders von drei Kunden

ticker-airbus-konzern-

Airbus und Fraunhofer-Institut suchen das bessere Ruder

Jetblue Airbus A220-300

Wie viel wissen Sie über den Airbus A220?

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.

Airbus ist nicht einverstanden mit den Prioritäten von Pratt & Whitney

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack