Ob der Jabaseat-Schriftzug auf der Boeing 787 von Air New Zealand aufgeklebt wurde, oder für dieses Foto am Computer entstanden ist, ist nicht ganz klar: Jab a seat bedeutet so viel wie sich einen Sitzplatz schnappen. «Jab» heißt aber auch «Impfung».

Dreamliner in AucklandAir New Zealand verwandelt Boeing 787 in Impfstation

Sich im Dreamliner impfen lassen - diese Option bietet jetzt Air New Zealand. So schafft sich die Fluglinie auch wieder mehr potenzielle Reisende für internationale Routen.

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Als leicht zugängliches Impfangebot ist in Zürich eine Tram unterwegs, in der die Menschen sich gegen Covid-19 immunisieren lassen können. Am anderen Ende der Welt, soll nun ebenfalls ein Verkehrsmittel dazu dienen, Ungeimpfte anzulocken - allerdings ein deutliches größeres Verkehrsmittel, das über Flügel und Triebwerken verfügt.

Für Samstag (16. Oktober) ruft die neuseeländische Regierung zum Super Saturday auf, an dem sich möglichst viele Menschen impfen lassen sollen. Air New Zealand beteiligt sich daran, indem sie eine Boeing 787-9 Dreamliner als Impfstation zur Verfügung stellt.

Geimpfte sind potenzielle Kunden

Der Jet wird in einem Hangar des Flughafens Auckland stehen. Wer sich in der 787 impfen lassen will, steigt durch die vordere Tür in die Business Class ein und bekommt dort die Spritze. Weiter geht es in die Economy Class, wo die frisch Geimpften einen Snack erhalten und die Beobachtungszeit verbringen. Als Erinnerung gibt es spezielle Bordkarte.

Die Airline hofft drauf, dass die Menschen beim Besuch im Langstreckenflieger auch «davon träumen, wohin sie als nächstes fliegen möchten». Dafür müssen sie sich mit der Impfung auch erst qualifizieren. Denn ab dem 1. Februar 2022 verlangt die Fluggesellschaft von Kundinnen und Kunden im internationalen Streckennetz einen vollständigen Impfschutz.

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