Gegroundet: Mekong Air konnte die Bombardier-Flotte nicht gewinnbringend betrieben.

Air Mekong legt Denkpause ein

Die private vietnamesische Fluggesellschaft groundete ihre Flotte. Die Schuld am Debakel sehen Experten in der falschen Wahl der Flugzeuge.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Ganz aufgeben will das Management trotz hoher Schulden nicht. Doch Flüge führt Air Mekong seit dem 1. März keine Flüge mehr durch. Das Unternehmen hat hohe Schulden beim staatlichen Kerosin-Lieferanten und kann den Treibstoff für die Flugzeuge nicht mehr bezahlen. Passagiere die bereits buchten, erhalten ihr Geld zurück oder werden umgebucht. Die dritte Möglichkeit ist gemäß dem Unternehmen, dass die Tickets bei Wiederaufnahme des Betriebes wieder gebraucht werden können. Das Grounding soll laut der Airline nämlich nur vorübergehend sein. Air Mekong will die Zeit für eine Restrukturierung nutzen. Wie lange die dauert, können die Verantwortlichen allerdings nicht angeben. Kritiker bezweifeln, ob die Fluglinie je wieder abheben wird.

Experten sehen für Air Mekongs Pleite zwei wesentliche Faktoren. Auf der einen Seite betrieb die Fluggesellschaft verlustreiche Nebenstrecken. Geschäftsführer Doan Quoc Viet begründete die Strategie des Fokus auf Nischenmärkte damit, dass er eine Konfrontation mit der mächtigen Staatsairline Vietnam Airlines verhindern wollte. Auf der anderen Seite setzte die Airline auf die falschen Flugzeuge. Die Flotte besteht aus vier Bombardier CRJ900-Jets. Sie bieten nur rund 90 Sitzplätze bei ähnlichen Fixkosten wie einem Airbus A320 oder einer Boeing 737. Das Nachrichtenportal Vietnamnet will von Gerüchten wissen, dass das Management nun genau dieses Flugzeugtypen ins Auge fasst. Die CRJ900 gehen an die amerikanische Eigentümerin Skywest Airlines zurück.

Billiganbieter Vietjet Air baut aus

Erfolgreicher wirtschaftet die andere private Fluglinie in Vietnam. Vietjet Air eröffnete im Februar die erste Route ins Ausland, die von Ho Chi Minh Stadt nach Bangkok. Dieser Tage folgt die Strecke von Hanoi nach Bangkok. Neben den bereits bestehenden neun Inlandsstrecken will Vietjet denn auch vor allem ins benachbarte Ausland expandieren. Singapur und Kuala Lumpur stehen ganz oben auf der Wunschliste. Die Flotte von heute sechs Airbus A320 soll bis 2015 um mindestens 14 Flugzeuge erweitert werden.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Flughafen Düsseldorf U-Bahn 9
Nach sieben Jahren Bauzeit eröffnet Düsseldorf zwei neue U-Bahn-Linien. Sie binden erstmals den Flughafen an das Stadtbahnnetz der Landeshauptstadt an.
Jakob Wert
Jakob Wert
Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil