Toulouse-Blagnac-Airport: Neue Regionalbasis von Air France

Air France: Ausbau in Toulouse

Die französische Nationalairline sagt Billigfliegern den Kampf an - und fügt immer neue Mittelstreckenziele hinzu.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

«Die Vorteile von Billigfliegern mit dem vollen Service von Air France und bezahlbaren Tickets vereinen». Das will Air France-Chef Alexandre de Juniac. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, will die französische Fluggesellschaft nun noch mehr auf Angriff gehen und die Lowcost-Anbieter wieder vom Heimatmarkt vertreiben - oder zumindest piesacken. Schon früher in diesem Jahr hatte Air France bekannt gegeben, neue regionale Drehkreuze einzuführen. Als erstes war Marseille ausgebaut worden. Mit Erfolg: Die Kapazität an dem Flughafen erhöhte sich durch die neuen Routen der Fluggesellschaft um rund ein Drittel (aeroTELEGRAPH berichtete).

Jetzt ist Toulouse an der Reihe. Ab April fliegt Air France ab dem Flughafen 16 neue Ziele an, darunter auch Ziele wie Berlin, Prag oder Wien. Damit soll sich die Zahl der Routen, die von der neuen Regionalbasis Toulouse Blagnac aus angeflogen werden, auf 28 mehr als verdoppeln. Im April ist dann die nächste Basis in Nizza mit sechs neuen Routen an der Reihe.

Billigflieger schauen nicht tatenlos zu

Neben der Regionalstrategie plant Air France noch weitere Maßnahmen, mit denen man es der Billig-Konkurrenz wie Vueling, Ryanair oder Easyjet schwer machen will. Unter anderem will man selbst billigere Flüge anbieten, aber dafür den Service in der Kabine herunterschrauben. Doch die Lowcost-Anbieter schauen nicht tatenlos zu. So hat etwa Easyjet bereits im Oktober angekündigt, selbst eine Basis in Toulouse und eine in Nizza zu eröffnen - schon im nächsten Sommer will die Fluggesellschaft an jedem der Flughafen zwei Airbus A319 stationieren und damit die Flotte in Frankreich auf 24 Flieger erhöhen.

Die neuen Ziele ab Toulouse: Athen, Berlin, Brüssel, Casablanca, Genf, Hamburg, Istanbul, Malaga, Malta, Marrakesch, Neapel, Prag, Sevilla, Tunis, Venedig, Wien

Mehr zum Thema

ticker-air-france

Air France will Nahost-Flüge bereits ab Mai und Juni wieder aufnehmen – British Airways wartet bis August

ticker-air-france

Air France und KLM vereinfachen Jugend- und Studententarife

Flugzeuge von Transavia, KLM und Air France (Montage): Bald kommen neue Airlines hinzu.

Der Name Air France-KLM verschwindet

ticker-air-france

Air France wertet Premium-Angebot auf: Premium-Menü mit Frühstück statt Snack

Video

Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ramy RC vor seinem Lufthansa-Airbus-A380: Ganz schön groß.
Ein Airbus A380 als Modellflugzeug klingt spektakulär – doch das von Ramy RC sprengt selbst in der Modellbauwelt die Dimensionen. Der Nachbau des Lufthansa-Superjumbos mit Speziallackierung ist fast neun Meter lang und kann tatsächlich fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
condor flughafen zeichnen
Wer am Flughafen warten muss, kann einen künstlerischen Zeitvertreib ausprobieren. Zeichner Kevin Zych gibt eine kurze Videoanleitung dafür.
Timo Nowack
Timo Nowack