Airbus A340 von Air Belgium: Fliegt zurzeit im Wet-Lease.

Doch keine Hongkong-FlügeAir Belgium sagt den Neustart ab

Es gab nicht genügend Buchungen: Air Belgium wird nicht wie angekündigt wieder nach Hongkong fliegen. Dennoch gibt sie die Hoffnung nicht auf.

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Erst vor zwei Wochen hatte Air Belgium angekündigt, vom 31. März bis zum 19. September wieder drei Mal wöchentlich zwischen Charleroi und Hongkong zu fliegen. Jetzt die Kehrtwende: «Die wirtschaftlichen und betrieblichen Bedingungen sind nicht erfüllt, um den Betrieb wieder aufzunehmen», sagt Airline-Chef Niky Terzakis. «Es ist eine schmerzhafte, aber vernünftige Entscheidung.» Man entschuldige sich bei Kunden, die schon reserviert hätten und werde ihnen ihr Geld zurückerstatten, so Air Belgium am Donnerstag (14. März) in einer Mitteilung.

Im vergangen Sommer hatte die belgische Fluglinie die Route - wenn auch nach mehreren Verzögerungen - bereits mit ihren beiden Airbus A340-300 bedient. Seit dem Herbst fliegt sie nur noch im Wet-Lease für andere Fluggesellschaften. Ein Kredit der Region Wallonien über 4 Millionen Euro half ihr, zu überleben. Dieses Geschäft laufe gut, betont Air Belgium. Man beschäftigte 248 Personen in Vollzeit, während es im Oktober nur 176 gewesen seien, so die Fluglinie. Zudem stelle man weitere Leute ein.

Jetzt soll es nach Festland-China gehen

Trotz der Absage der Hongkong-Flüge will die Airline ihre Pläne für eigene Verbindungen nicht aufgeben - und das sogar noch in diesem Sommer. «Air Belgium bereitet sich darauf vor, in diesem Sommer zwei Ziele auf dem chinesischen Festland von Brüssel-Charleroi aus zu bedienen», schreibt die Fluggesellschaft. Darüber hinaus plane man, im nächsten Winter den amerikanischen Kontinent ins Programm aufzunehmen. Dort habe man schon von mehreren Behörden Genehmigungen erhalten.

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