Flieger von Olympic: Die Marke bleibt bestehen.

Aegean will Olympic kaufen

Die griechischen Fluggesellschaft will die nationale Konkurrentin kaufen. Bei einem ersten Versuch glückte ihr das nicht. Dieses Mal sollte es klappen.

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2010 blockierten die europäischen Wettbewerbsbehörden das Geschäft. Aegean Airlines wollte damals schon mit ihrer Konkurrentin Olympic Air zusammenspannen. Doch der EU-Kommission war das zu viel der Marktmacht. In den letzten Wochen nahm Aegean erneut einen Anlauf. Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, nun offenbar mit Erfolg. Aegean schluckt Olympic für 72 Millionen Euro. Die Wettbewerbsbehörde muss auch dieses Mal ihr okay geben. Nun sollte es klappen, erklären informierte Quellen gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Der gemeinsame Marktanteil habe sich durch die tiefe Rezession sowie neue Konkurrenz etwa durch Cyprus Airways reduziert.

Die beiden Marken sollen nach der Transaktion bestehen bleiben, teilten die Vorstände der Fluggesellschaften mit. Olympic wird zu einer Tochtergesellschaft von Aegean. Auch Flotte und Crew werden nicht angetastet. In den früheren Fusionsplänen hatte das Management noch vor, die Marke Aegean fallenzulassen. Diese Pläne gehören nun offenbar der Vergangenheit an.

Schon öfter geboten

Aegean fliegt mit einer Flotte von 29 Fliegern 19 Inlands- und 51 internationale Destinationen an. Olympics 21 Flugzeuge bringen die Passagiere an 38 Ziele im Inland und sieben im Ausland. Damit würden sich die Airlines in ihrer Ausrichtung gut ergänzen und ein umfangreiches Streckenangebot bieten, so Branchenexperten.

Olympic Air wurde erst im Jahr 2009 privatisiert. Sie gehört bisher der Marfin Investment Group, der die Airline damals für 170 Millionen Euro kaufte. Schon bei der Privatisierung bot Aegean für Olympic und ging leer aus. Olympic ist die Nachfolgegesellschaft der traditionsreichen griechischen Olympic Airlines.

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