ChinaA319 von Sichuan Airlines verliert Cockpitfenster

Während des Fluges barst eine Cockpitscheibe, der Kopilot wurde verletzt, technische Geräte beschädigt. Trotzdem gelang den Piloten eine sichere Landung.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Ein Airbus A319 von Sichuan Airlines ist am Montag (14. Mai) im chinesischen Chengdu notgelandet. Flug 3U8633 war auf dem Weg von Chongqing nach Lhasa in Tibet, als auf einer Flughöhe von rund 9800 Metern die rechte Frontscheibe beim Kopilot komplett barst, wie das auf Zwischenfälle spezialisierte Portal Aviation Herald berichtet.

Dabei wurde der erste Offizier verletzt und das Autopilotensystem beschädigt, während der Kapitän unversehrt blieb. Nicht ganz klar war zunächst, ob die Cockpitcrew den Schaden schon in der Entstehung bemerkte und umkehrte, bevor die Scheibe barst, oder ob das Fenster gänzlich unerwartet herausgerissen wurde und die Maschine dann beidrehte.

Sauerstoffmasken fielen herunter

In jedem Fall gelang es der Cockpitcrew trotz des schweren Schadens, die Maschine sicher in Chengdu zu landen. Die Fluglinie selber nannte im sozialen Netzwerk Weibo technischen Probleme als Grund für die Notlandung und berichtete, neben dem Kopiloten sei auch ein weiteres Besatzungsmitglied verletzt worden. Dies geschah offenbar beim Sinkflug.

Über den Passagieren lösten sich die Sauerstoffmasken. Gemäß Sichuan Airlines wurden 29 Insassen, die sich nicht wohl fühlten, untersucht, wobei bei einem Passagier eine Rückverletzung und bei einem anderen Hautabschürfungen festgestellt worden seien.

Mehr zum Thema

H-6N Bomber

China zeigt seinen «Donnergott» mit Atomrakete - doch die H-6N hat einen entscheidenden Nachteil

Flughafen Paris und Schild, um das es geht: Da hat sich ein Fehler eingeschlichen.

Flughafen Paris Charles de Gaulle macht aus Schweizern Chinesen

Comac C919, hier ein Exemplar von China Southern: Wie lange müssen Airlines auf das Flugzeug warten?

Neue Kunden interessieren sich für die C919 - aber Comac kämpft mit Produktionsproblemen

Der umlackierte Airbus A319: Trägt nun den Schriftzug Xizang Airlines.

Heißt Tibet Airlines bald nicht mehr Tibet Airlines?

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier